388. Auktion
20. & 23.–28. März 2026 in Wiesbaden
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Seiten
3 Pfg. braunrot, Platte III, Type 13, farbfrisch und allseits breitrandig, links vollständige und dreiseitig teilweise sichtbaren Schnittlinien (bayrisches Liniensystem erkennbar), mit sauber und klar aufgesetztem EKr. “ZITTAU 19.MAI.”, in tadelloser Erhaltung. Ein außergewöhnliches Ausnahmestück dieser seltenen Farbe, Fotoattest Rismondo BPP
1850, 3 Pfg. rot, Platte III, Type 10, farbfrisch und allseits breitrandig, vom rechten Bogenrand stammend. Links und unten vollständige, oben kleiner Teil der Schnittlinie sichtbar, sauber mit klarem DKr. “LEIPZIG 15.DEC.50” entwertet und in tadelloser Erhaltung. Das bayerische Liniensystem ist erkennbar. Ein besonders schönes Exemplar, sign. Engel sowie Befund Jakubek (1990) und Fotoattest Rismondo BPP (2007)
3 Ngr. auf gelb im waagerechte Paar, voll- bis breitrandig und farbfrisch mit klarer Nummer "196" auf rekommandierter Briefhülle von "MYLAU 6/II 63" nach Rapperswil im 1.Schweizer Rayon. Briefbüge außerhalb der Frankatur, sonst sehr frische Erhaltung.
3 Ngr. auf gelb, 2 Einzelwerte, mit ½ Ngr. auf grau und 1851/63, 3 Pfg. grün, letztere voll-bis breitrandig, mit Doppelkreisstempel "CHEMNITZ 27/IV 61" auf Briefhülle über Chur und Verbano nach Turin, Königreich Italien. Der Brief ist portogerecht frankiert mit 3 Ngr. Vereinsporto, 2 Ngr. Schweizer Transit und 1 8/10 Ngr. italienischem Porto. 3 Werte unauffällige diagonale Bugspur, sonst gute Erhaltung.
3 Ngr. auf gelb, rechts oben gering berührt, sonst voll- bis breitrandig, mit Nr. "11" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "ALTENBURG 11/IX 61" auf Briefkuvert nach Schleswig im gleichnamigen dänischen Herzogtum, mit entsprechendem Weiterfranko von "2" Ngr. Einzig registrierte derartige Kombination nach Dänemark.
3 Ngr. auf gelb, 2 Einzelwerte, mit 1 Ngr. auf graurot, letztere oben berührt und kleiner Eckbug, sonst alle voll-bis breitrandig, mit Nr. 1 und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "DRESDEN 8 APR 56" auf kleinem Briefkuvert mit nebengesetztem roten "a.d.Briefkasten" nach London. Die Frankierung von Auslandsbriefen war in Sachsen erst ab dem 1. Mai 1856 gestattet, entsprechender Vermerk neben den Marken "gilt nicht" und in England wie ein unfrankierter Brief mit "8" Pence taxiert. Ein postgeschichtlich hochinteressanter und äußerst seltener Brief, der früheste ‘frankierte’ Auslandsbrief der Johann-Ausgabe, dazu noch sehr attraktiv.
Probedruck 10 Ngr. in der verausgabten Farbe, voll-bis breitrandiger Viererblock mit Annullierungsstrichen, auf ungummiertem Papier. Das obere Paar rückseitig etwas dünn, sonst einwandfrei. Größte registrierte Einheit dieser Probe.
3 Ngr. auf gelb, voll- bis breitrandig, mit teils berührten 1 Ngr. auf mattgraurot und 2 Einzelwerten ½ Ngr. auf grau, mit Nr. "53" und nebengesetztem Einkreisstempel "MEERANE 6 NOV." (1860) auf Briefhülle nach Amsterdam. Durch die zwei ½ Ngr. verläuft ein senkrechter Briefbug, sonst gute Erhaltung. Eine einmalige Darstellung des 5 Ngr.-Portos.
1 Ngr. auf rosa, 2 Ngr. auf blau und 3 Ngr. auf gelb, Erstere links angeschnitten, sonst meist voll- bis breitrandig, mit Nr. "85" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "WALDENBURG 29/XI 62" auf Faltbrief (ehemals mit erwähnter Beilage) der 2. Gewichtsstufe nach Pressburg (Bratislava) in der Slowakei. Eine attraktive und seltene 3 Farben-Frankatur im Wechselverkehr mit Österreich.
3 Ngr. auf gelb, 1 Ngr. auf mattgraurot, ½ Ngr. auf grau und 1851/63, 3 Pfg. grün, mit Nr. "2" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 17 III.." auf kleinem Briefkuvert über Baden nach Straßburg, korrekt frankiert mit 3 Ngr. Vereinsporto und 1 8/10 Ngr. französischem Porto. Die Frankatur teils berührt, 3 Pfg. am Oberrand etwas fehlerhaft. Eine attraktive und sehr seltene 4-Farben-Frankatur; PROFI hat nach Frankreich keine weitere solche registriert.
3 Ngr. auf gelb, 3 Einzelwerte, mit 1 Ngr. auf mattgraurot und 1851/63, 3 Pfg. grün, mit Doppelkreisstempel "LEIPZIG 24/IX 62" auf dreiseitig geöffnetem, recommandirtem Briefkuvert der 2. französischen Gewichtsstufe über Baden nach Lyon, korrekt frankiert mit 3 Ngr. Vereinsporto, 2 Ngr. Reco-Gebühr sowie 18 Kreuzer (gleich 5 2/10 Ngr.) französischem Porto. Die Frankatur teils leicht berührt, das Kuvert kleine Beförderungspuren. Eine in dieser Form einmalige Frankaturkombination nach Frankreich.
3 Ngr. auf gelb und 1 Ngr. auf mattgraurot, beide voll- bis breitrandig, mit Nr. "8" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "CHEMNITZ 21/I 63" auf Briefkuvert nach Burg bei Wilster im dänischen Herzogtum Holstein mit vorderseitig vermerktem Weiterfranko. Das Kuvert leichte Beförderungspuren, sonst einwandfrei.
Abzug des rechten oberen Teiles einer vernichteten Druckplatte des 5 Ngr.-Wertes, mit 42 vollständigen Marken, auf ungummiertem Kartonpapier. Ein einmaliges Stück.
½ Ngr. auf grau, Type I, waagerechter 4er-Streifen, das rechte Paar unten leicht berührt, sonst voll- bis breitrandig, mit klarer Nr. "21" und sauber nebengesetztem Einkreisstempel "PIRNA 1 12 52" auf Faltbrief nach Dahme. Eine seltene Streifen-Frankatur. Fotoattest Pröschold BPP (1987)
½ Ngr.-3 Ngr., je im vollständigen Revisionsbogen mit 100 Werten, wie üblich gefaltet und kleine Mängel. Als kompletter Satz sehr selten.
10 Ngr. milchblau, 5 Ngr. bräunlichrot und 2 Ngr. auf blau, als Streifen geklebt, mit verquetscht aufgesetzter Nr. "2" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 18/4 57" auf Briefvorderseite mit einer Rückklappe, über Belgien und England nach Buenos Aires, Argentinien. Die 5 Ngr. ist einwandfrei, die 10 Ngr. links berührt und die 2 Ngr. durch scharfen Briefbug getroffen. Eine außerordentlich seltene Destination; Profi hat nur noch 2 Briefe und eine Drucksache von Sachsen nach Argentinien registriert; dies ist die einzige reine Johann-Frankatur. Fotoattest Rismondo BPP (2015)
10 Ngr. milchblau, ½ Ngr. auf mattgrau und 2 Einzelwerte 3 Ngr. auf gelb, mit Nr. "3" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "DRESDEN NEUST. BAHNH. 6/VI 60" auf Briefhülle über Triest und die Overland Mail nach Canton, China, mit vorderseitigem Durchgangsstempel von Alexandria und rückseitigen Durchgangsstempeln von Triest und Hongkong. Vorderseitig Rötel "1/2" für das britische Seeporto jenseits von Alexandria und rückseitig handschriftlicher Verrechnungsvermerk "15/52". Die Frankatur ist unauffällig fehlerhaft, sonst frische Erhaltung. Ein attraktiver Brief mit sehr seltener Destination und mit dieser Frankaturkombination nach China Unikat. Fotoattest Vaatz BPP (2019)
Provenienz: Walter Opitz (Privatverkauf) Christian und Renate Springer (371. Heinrich Köhler-Auktion, 2019)
10 Ngr. milchblau, 2 Einzelwerte, mit 5 Ngr. ziegelrot und 1 Ngr. auf mattgraurot, , alle farbfrisch, einseitig leicht berührt, sonst voll- bis breitrandig, mit Nr. "8" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "CHEMNITZ 12 5" (1857) auf komplettem Faltbrief der 2. Gewichtsstufe über die 'Prussian closed mail' nach Philadelphia, mit rotem Anlandestempel auf der 5 Ngr. Ein attraktiver und seltener Transatlantik-Brief; mit dieser Frankatur sind nur 2 weitere registriert.
10 Ngr. milchblau im senkrechten Paar, 5 Ngr. ziegelrot und 3 Ngr. auf gelb, mit Nr. "2" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 1 V 59" auf rekommandierter Briefhülle der 2. Gewichtsstufe über die 'Prussian Closed Mail' nach New York, mit nebengesetztem Krone-Stempel "REGISTERED". In New York zunächst irrtümlich der rote "N.YORK AM. PKT. 30 PAID" angebracht, überstempelt und nochmals nebengesetzt mit "PAID 60". Das Porto setzt sich zusammen aus 6 Ngr. Vereinsgebühr, 2 Ngr. Reco-Gebühr sowie 20 Ngr. Weiterfranko. Das Kuvert übliche leichte Beförderungsspuren und etwas rauh geöffnet, leicht Patina. Ein interessanter und äußerst seltener Brief; einzig registrierte 28 Ngr.-Johann-Frankatur in die USA. Signiert Drahn.
10 Ngr. milchblau, unten breitrandig, sonst Zwergschnitt, zusammen mit allseits breit- bis überrandiger 3 Ngr. auf gelb, mit Nr. 11 und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "ALTENBURG 19/XI 60" auf Briefkuvert der 2.Gewichtsstufe mit Leitvermerk 'Mit dem Dampfschiff über Hamburg', nach Philadelphia. Der Brief wurde auch zunächst nach Hamburgs spediert, dann aber mit vorderseitigen Schmetterlingsstempel "HAMBURG 21 SEP 1860" weitergeleitet nach Bremen, da von hier ein früheres Schiff in die USA abging. Die 10 Ngr. oben unauffällige Randkerbe, der Umschlag leichte Alters- und Beförderungsspuren. Ein interessanter und seltener Brief; es ist nur ein weiterer Doppelbrief der Johann-Ausgabe mit der 'Bremen Mail' registriert.
10 Ngr. milchblau, 2 Einzelwerte, ½ Ngr. auf grau und Wappen 3 Pfennig dunkelgrün, mit Nr. "13" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "SCHNEEBERG 11 IV 59" auf komplettem Faltbrief über Preußen, England und Panama nach Arica, Peru. Vorderseitig roter "AACHEN PAID" sowie "PANAMA MY 15 1859". Das Soll-Porto betrug 20½ Ngr., davon "18½" Ngr. als Weiterfranko notiert, umgerechnet in "42" Cents; die zuviel frankierten 3 Pfennig beruhen vermutlich auf einem Lesefehler des Postbeamten. Die Marken in üblichem Schnitt, die 10 Neugroschen einseitig leicht berührt bzw. ein winziger Vortrennschnitt. Ein attraktiver und außerordentlich seltener Brief mit ganz ungewöhnlicher Südamerika-Destination; mit dem Leitweg über Panama sind nur 2 weitere Sachsen-Briefe registriert (Die Route war zwar die günstigste, jedoch dauerte die Beförderung in der Regel 2 Wochen länger)
Provenienz: 98. Grobe-Auktion (1954) Horst und Arnim Knapp (342. Heinrich Köhler-Auktion, 2010)
10 Ngr. milchblau, 2 Einzelwerte, je einseitig leicht berührt, sonst meist breitrandig, zusammen mit je voll- bis breitrandiger 5 Ngr. ziegelrot und 2 Ngr. auf blau, mit Nr. "2" auf komplettem Brief der Firma Brockhaus von "LEIPZIG 23 III 59" über Preußen, Belgien, England und Panama nach Santiago de Chile, mit ausgewiesenem Weiterfranko von "24" Neugroschen. Der Brief war bis zum Anlandehafen frankiert und bezahlt mit 3 Ngr. Vereinsporto, 1 Ngr. belgischem Transit, 3 Ngr. britischem Transit und 20 Ngr. britischem Seeporto bis zur Westküste Südamerikas; das Inlandsporto von "15" Centavos wurde beim Empfänger eingezogen. Der Brief ist gerichtet an Dr. Rudolph Amandus Philippi, einem bedeutenden deutschen Paläontologen, Botaniker und Zoologen, der 1851 nach Chile übersiedelte und hier u.a. den botanischen Garten von Santiago und das Naturhistorische Museum leitete. Ein phantastischer Südamerika-Brief in sehr frischer Erhaltung. Signiert Pfenninger und Georg Bühler.
10 Neugroschen blau mit ½ Neugroschen auf grau und 2 Einzelwerten 3 Neugroschen auf gelb, ½ Neugroschen etwas berührt, sonst alle Werte voll- bis breitrandig, mit Doppelkreisstempel "LEIPZIG BAHNH. 23 III .." auf Briefhülle mit Teil des Inhaltes über Triest, Alexandria und die 'Overland-Mail', via Suez nach Batavia, Java, Niederländisch Indien. Das Porto setzt sich zusammen aus 3 Ngr. Postvereinstaxe Gebühr, 3 Ngr. österreichische Seegebühr von Triest nach Alexandria sowie 10 4/10 Ngr. britisches Porto bis Singapur; für die Strecke von Singapur bis Batavia taxiert mit dem einfachen niederländischen Portosatz von "25" Cents. Rückseitig Taxstempel "15/52", vorderseitig roter Transitstempel von Alexandria. Die 10 Ngr. war zur Reinigung gelöst und ist nicht ganz korrekt replatziert, jedoch in ursprünglicher, frischer Erhaltung. Profi hat nur 2 weitere Briefe mit reiner Johann-Frankatur nach Niederländisch Indien registriert.
10 Ngr. milchblau, oben rechts kurz berührt, sonst voll-bis breitrandig, zusammen mit 1 Ngr. auf mattgraurot und 3 Ngr. auf gelb (rechts berührt) mit Nr. "8" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "CHEMNITZ BAHNHOF 10/IV 60" auf Briefhülle der 2. Gewichtsstufe, mit Leitvermerk "voi de Trieste" nach Beirut, mit vorderseitigen Ankunftsstempel des österreichischen Postamtes. Das Porto setzt sich zusammen aus 6 Ngr. Vereinsgebühr und 8 Ngr. Weiterfranko, welches rückseitig zusätzlich als "40" Kreuzer notiert ist. Ein spektakulärer Auslandsbrief mit dem Höchstwert; Profi hat nur einen weiteren Brief (einen unterfrankierten Brief der 1. Gewichtsstufe) von Sachsen nach Beirut registriert.
10 Ngr. milchblau, voll- bis breitrandig, mit rechts unten kurz berührter 3 Ngr. auf gelb (links oben Schnittmarkierung), mit Nr. "2" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 11 VIII 59" auf kleinem Briefkuvert über die 'Prussian closed mail' nach Haverhill, Massachusetts, mit vorderseitigen Anlandestempel von Boston. Die 3 Ngr. Eckbug, sonst gute Erhaltung. Signiert Georg Bühler
10 Ngr. milchblau und 1 Ngr. auf mattgraurot, letztere oben berührt, sonst beide voll- bis meist breitrandig, mit Nr. "2" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 10 VII 60" auf eingeschriebener Briefhülle der Lesser-Korrespondenz, nach Warschau. Schöne Erhaltung. Signiert Georg Bühler und Fotoattest Rismondo BPP (1996)
10 Ngr. milchblau, voll- bis meist breitrandig und farbfrisch in Mischfrankatur mit Wappen 2 Ngr. blau, mit Doppelkreisstempel "DRESDEN 14 DEC. 53" auf kleinem Brieflkuvert mit zugehörigem Inhalt in englischer Sprache, nach Philadelphia, befördert über die 'Prussian closed mail', mit vorderseitigem "N. YORK AM. PKT. 28 PAID". Die Frankatur war gelöst, bei der 2 Neugroschen links einige Zähnungslöcher nachgestochen, beide Werte minimale Eckbüge. Eine schöne und recht seltene Kombination mit dem Höchstwert der Johann-Ausgabe. Signiert Pröschold BPP und Fotoattest Vaatz BPP (2018)
Provenienz: ERIVAN (2019)
5 Ngr. lebhaftgraurot, farbfrisch und voll- bis breitrandig, mit Doppelkreisstempel "LEIPZIG 27 X 63" auf eingeschriebener Briefhülle nach Hamburg. Die Marke einwandfrei; auf der Hülle unten kleine Fremdbeschriftung radiert. Marken dieser Farbnuance sind in gebrauchter Erhaltung äußerst selten; sie entstammen der letzten Auflage. Es ist nur ein weiterer Brief mit dieser Farbnuance registriert. Fotoattest Rismondo BPP (2005)
5 Ngr. lebhaftbraunrot, farbfrisch, rechts schmalrandig und unten leicht berührt, sonst voll- bis breitrandig, mit Nr. "4" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG BAHNH 27 X 63" auf Briefhülle nach London. Eine in gebrauchter Erhaltung sehr seltene Farbnuance; PROFI hat nur 6 weitere Einzelfrankaturen registriert. Fotoattest Rismondo BPP (2004)
5 Ngr. rot, oben mit der Randlinie geschnitten und eventuell minimal tangiert, sonst voll- bis breitrandig, zusammen mit 1 Ngr. auf mattgraurot und 3 Ngr. auf gelb (beide einseitig berührt), mit jeweils sauber aufgesetzter Nr. "76" und nebengesetztem Rahmenstempel "OELSNITZ IM VOIGTLANDE 31 1 62" auf Briefhülle der 3. Gewichtsstufe an das Landgericht in Beuthen/Oder. Eine seltene und attraktive hohe Frankatur im Postverein.
10 Ngr. blau, unten voll-, sonst breitrandig, rechts mit Bogenrand und oben mit Teil des Eckwinkels, mit sauber auf- und nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 15 MRZ. 64" auf komplettem Faltbrief über Baden und Frankreich nach Canton, China, mit vorderseitigen Transitstempel "BADE-STRASB." und rückseitigen Durchgangsstempeln von Marseille und Hongkong (blau). Das Porto setzt sich zusammen aus 3 Ngr. Vereinsgebühr sowie 6 9/10 Ngr. französischem-und Schiffsporto bis zum Anlandehafen, dieses vorderseitig vermerkt. Profi hat nur 5 Briefe der Kopfausgabe nach China registriert, mit dieser Frankatur Unikat. Die wohl spektakulärste Einzelfrankatur des Höchstwertes. Qualitäts-Prüfungsbefund Maria Brettl (1988)
Provenienz: Dietrich Bolte (Privatverkauf)
10 Ngr. milchblau, linker Rand ergänzt, sonst voll- bis überrandig, zusammen mit 2 Stück 1 Ngr. auf mattgraurot, mit Nr. "23" und nebengesetztem Doppelkreis "ROCHLITZ 7 I 61" auf Briefvorderseite der 2. Gewichtsstufe über Triest und Alexandrien und dann befördert mit der Privatpost 'Posta Europea', mit nebengesetztem Doppelkreisstempel vom 17.1.1861, nach Kairo. Ein attraktives und außerordentlich seltenes Stück; neben dieser Vorderseite ist nur noch ein vollständiger Brief aus derselben Korrespondenz befördert mit der 'Posta Europea' registriert.
5 Ngr. ziegelrot und 1 Ngr. auf mattgraurot, erstere links unten leicht berührt, sonst beide voll- bis breitrandig, mit blauem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 4/XI 61" sowie nebengesetztem blauem L1 "Recommandirt" und rotem Zackenkranzstempel "Recomandirt", auf eingeschriebenem Briefhülle der 2. Gewichtsstufe nach Brandenburg. Ein attraktiver Brief mit farbiger Abstempelung.
10 Ngr. milchblau, links unten kurz berührt, sonst vollrandig, mit Nr. "17" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "GLAUCHAU 2/XI 57" auf Briefhülle der 2.Gewichtsstufe nach Amsterdam. Eine recht seltene Einzelfrankatur. Signiert Opitz, Qualitäts-Prüfungsbefund Maria Brettl (1995)
10 Ngr. milchblau, waagerechter Viererstreifen, leicht entwertet durch Nr. "1" DRESDEN; Oberrand ergänzt, sonst breitrandig. Fotobefund Rismondo BPP (2011)
10 Ngr. blau im Viererblock, oben rechts minimal berührt, sonst voll- bis meist breitrandig, leicht entwertet durch Nr. "38" LICHTENSTEIN. Zwischen den beiden rechten Werten kleiner Vortrennschnitt und minimale Gummiknitter, sonst einwandfrei. Eine außerordentlich seltene Einheit; Profi hat nur 7 gebrauchte Viererblocks der 10 Ngr.-Marke registriert, fast alle fehlerhaft. Signiert Ebel.
Provenienz: Auktion Ballase (April 1981)
