388. Auktion
20. & 23.–28. März 2026 in Wiesbaden
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- Großherzogtum Oldenburg – Die Sammlung Jens Kuhn (Teil I) (90) Apply Großherzogtum Oldenburg – Die Sammlung Jens Kuhn (Teil I) filter
- Hufeisenstempel – Die Sammlung Jens Kuhn (Teil I) (308) Apply Hufeisenstempel – Die Sammlung Jens Kuhn (Teil I) filter
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- Weimar und III. Reich mit Abarten, Probedrucken und Essays – Die Sammlung Nils Schmidt (123) Apply Weimar und III. Reich mit Abarten, Probedrucken und Essays – Die Sammlung Nils Schmidt filter
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- Altdeutsche Staaten (870) Apply Altdeutsche Staaten filter
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- Deutsche Besetzung I. Weltkrieg und Nachfolgegebiete (268) Apply Deutsche Besetzung I. Weltkrieg und Nachfolgegebiete filter
- Deutsche Besetzung und Feldpost 1939-45 (475) Apply Deutsche Besetzung und Feldpost 1939-45 filter
- Deutsche Schiffspost (148) Apply Deutsche Schiffspost filter
- Deutsches Reich (751) Apply Deutsches Reich filter
- Deutschland (21) Apply Deutschland filter
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Seiten
½ Sgr. orange im waagerechten 10er-Streifen, die 4 rechten Werte mit Druckausfall in der unteren Randlinie, farbfrisch, der linke Wert links angeschnitten, sonst voll- bis breitrandig, entwertet durch waagerechte Federzüge. Der 6. Wert von links unauffällige senkrechte Bugspur, sonst einwandfrei. Fotoattest Flemming BPP (2008)
2 Sgr. auf blau im 8er-Block aus der rechten oberen Bogenecke, links noch voll-, sonst breitrandig, oben mit komplettem Büttenrand mit Reihenzählern "7" bis "10" und kleinem Teil der Wasserzeicheninschrift, entwertet durch Federstriche. Größte registrierte gebrauchte Einheit dieser Marke. Signiert Drahn.
Provenienz: 'Augusta' (Potsdamer 2012)
1 Sgr. auf rosa im waagerechten 6er-Streifen, voll- bis breitrandig, zusammen mit waagerechtem Paar, dieses nur links leicht berührt, mit Nr. 258 und nebengesetztem DKr. "COELN 21 2"(1853) auf Reco-Briefhülle nach Frankfurt/Main. Durch den Streifen verläuft eine ganz schwache waagerechte Bugspur, sonst gute und frische Erhaltung. Eine attraktive und selten hoher Mehrfachfrankatur mit der zweitgrößten registrierten Streifeneinheit auf Brief.
Provenienz: 'Augusta' (Potsdamer 2012) 'Niederrhein (357. Heinrich Köhler-Auktion, 2014)
½ Sgr. rotorange in wertstufengleicher Mischfrankatur mit Ausgabe ohne Wasserzeichen ½ Sgr. rotorange, zusammen mit Gittergrund 1 Sgr. rosa im waagerechten Paar, alle farbfrisch und soweit sichtbar voll- bis breitrandig, mit DKr. "HAMBURG BAHNHOF 14 4" auf Briefhülle nach Frauenmühle bei Sorau. Die Frankatur war gelöst und Büge unauffällig geglättet. Eine attraktive und außerordentlich seltene Frankaturkombination. Signiert Kastanien BPP
2 Sgr. blau, farbfrisch und voll- bis breitrandig, mit vorphilatelistischem DKr. "GEROLSTEIN 19 7" auf Paketbegleitbrief (Viertelbogen) nach Trier, mit Taxe "4", sowie DKr."TRIER NACHM." mit Uhrzeit und aptiert. Eine sehr attraktive Einzelfrankatur der Fahrpost.
3 Pfg. graulila, 6 Pfg. orange und senkrechtes Paar 3 Sgr. ocker, mit Ra3 "BARMEN RITTERSHAUSEN 19 9" (1867) auf Briefhülle nach Ascona im Schweizer Kanton Tessin. Der Brief wurde wahrscheinlich durch Verwechslung mit Ancona mit dem korrekten Italien-Porto frankiert anstatt mit den eigentlich nötigen 5
Sgr. für den 2.Schweizer Rayon. Kleine Beförderungsspuren. Ein interessantes Stück.
2 Sgr. auf blau im waagerechten 4er-Streifen, farbfrisch und voll- bis breitrandig, ungebraucht mit Originalgummi. Die äußeren Werte unauffällige senkrechte Büge, sonst gute Erhaltung.
3 Sgr. im waagerechten 4er-Streifen, etwas unregelmäßig geschnitten, teils berührt und 3 Werte kleine Randspalte, mit Ra2 "BARMEN 16 8" (1861) auf Paketbegleitbrief mit komplettem Inhalt nach Mailand mit rückseitigem Ausgabestempel "2". Trotz der etwas fehlerhaften Frankatur ein interessanter und äußerst seltener Brief; PROFI hat keinen weiteren frankierten Paketbegleitbrief von Preußen nach Italien registriert.
½ Sgr. orange im waagerechten 6er-Streifen, farbfrisch, 2 Werte unten leicht berührt, sonst voll- bis breitrandig, mit Nr. "191" und sauber nebengesetztem Ra2 "BROMBERG 10 8" (1854) auf Behändigungsschein nach Polnisch Krone. Eine sehr seltene und attraktive Streifen-Frankatur in sonst einwandfreie Erhaltung. Fotoattest Brettl BPP (2001)
Provenienz: 224. Heinrich Köhler-Auktion (1978)
1854, unbezahltes Briefkuvert mit Ra2 "LABES 16.6." und rotem Transitstempel "U.P.A.3eR." via Frankreich nach Malta. Recht seltene Destination.
1864, mit 14½ Sgr. bar bezahltes Briefkuvert von "GLATZ 14 10 64" über London an einen Passagier der Hamburger Barke "Else" c/o des Hamburger Konsuls, nach Hongkong, China, mit blauem Ankunftsstempel vom 10.12. Die rückseitige Verschlussklappe fehlt etwa zur Hälfte, Transportspuren. Eine seltene Destination.
3 Sgr. auf gelb, waagerechter 6er-Streifen, 4er-Streifen mit breitem linken Bogenrand mit Reihenzähler "11", Paar und Einzelwert, zusammen mit 1 Sgr. auf rosa, alle farbfrisch, teils berührt, teils überrandig, mit sauberer Nr "181" und nebengesetztem Ra3 "BRESLAU FREIB.EISENB. 31 7"(1857) auf Wertpaket-Begleitbrief nach Berlin mit rückseitigem Paketzettel. 2 Einzelwerte teils über bzw. um die Briefkante geklebt und hier leicht bügig, ein Wert kleiner Randspalt, sonst gute und frische Erhaltung. Eine spektakuläre Massenfrankatur mit seltener Streifeneinheit. Attest Flemming BPP (1997)
1859, zweiseitig geöffnetes unbezahltes Briefkuvert von "CREUZNACH 10.8." via Marseille nach Salatiga, Java, mit Ankunftsstempel. Minimal fleckig. Seltene Destination.
1864, mit 14½ Sgr. bar bezahltes Briefkuvert von "GLATZ 14 10 64" über London an einen Passagier der Hamburger Barke "Else" c/o des Hamburger Konsuls, nach Hongkong, China, mit blauem Ankunftsstempel vom 10.12. Die rückseitige Verschlussklappe fehlt etwa zur Hälfte, Transportspuren. Eine seltene Destination.
1867, Umschlag 2 Kr. orange, mit auf- und nebengesetztem EKr. "OPPENHEIM 7 11 1867", nach Undenheim
Oktogon 6 Sgr. grün, mit nebengesetztem Vorphila-DKr. "HÜCKESWAGEN 24 1" nach Flensburg im dänischen Herzogtum Schleswig. Im Umschlag ganz unauffällige senkrechte Faltung, sonst sehr schöne Erhaltung. Ein sehr seltenes Stück.
“1195” RANDERATH (OPD Aachen), sauber auf 1 Sgr. auf hellgraurot, vollrandig, auf Briefhülle nach Odenkirchen. Marke minimale Papieraufspaltung. Selten. Fotoattest Jäschke-L. BPP (2023)
½ Ngr. in Type II, Abzug des vollständigen Bogens auf dünnem, bräunlichem Papier, mit Platten-Nr. "1" im unteren Bogenrand, entwertet durch waagerechte Federzüge. Zwischen den Marken zweimal gefaltet und übliche leichte Randmängel. Einzig erhaltener Originalabzug der kompletten Druckplatte.
½ Ngr. auf mattgrau, Eckrandviererblocks aus allen 4 Ecken des Druckbogens, mit breiten Bogenrändern, 3 Stück mit kpl. Eckwinkeln, ungebraucht mit Originalgummi
5 Ngr. und 10 Ngr. je im vollständigen Revisionsbogen mit 100 Werten, wie üblich gefaltet und kleine Mängel, der 5 Ngr.-Bogen ohne Annullierungsstriche und mit breiten Bogenrändern oben und unten. Außerordentlich selten; von der 5 Ngr. ist nur ein weiterer Revisionsbogen bekannt, der 10 Ngr.-Bogen ist ein Unikat.
Probedruck 3 Ngr. auf braunem Papier, 9er-Block, meist voll- bis breitrandig, ungummiert, durch die unteren Werte und am oberen Rand waagerechte Bugspur. Größte registrierte Einheit dieser Probe. Fotobefund Vaatz BPP (2017)
Probedruck der verstählten Druckplatte: 1 Ngr. auf weißem Papier, waagerechter Viererstreifen, voll- bis breitrandig, ungummiert. In dieser Form Unikat.
3 Ngr. auf hellgelb, kompletter Schalterbogen von 10 Werten, farbfrisch und breitrandig, oben und links mit enorm breiten Bogenrändern und vollständigem Eckwinkel, ungebraucht mit Originalgummi, die meisten Werte postfrisch. Oben außerhalb des Markenbildes kleiner Einriss, sonst einwandfrei. In dieser Form sehr selten.
3 Ngr. auf dunkelgelb, kompletter Schalterbogen von 10 Werten, links teils berührt, sonst voll- bis überrandig, ungebraucht mit Originalgummi, teils postfrisch.
2 Ngr. auf blau und 3 Ngr. auf gelb, letztere links angeschnitten, sonst beide voll-bis breitrandig, als Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag 3 Ngr. gelb, mit jeweils sauber aufgesetzter Nr. "4" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG BAHNH. 2../V 60" als Reco-Brief nach Wien. Schöne Erhaltung. Eine seltene Kombination; Profi hat nur 2 weitere solche registriert.
Probedruck der verstählten Druckplatte: 1 Ngr. auf braunem Papier, senkrechtes Paar, teils berührt, mit Originalgummi. In dieser Form Unikat.
1 Ngr., Probedruck in zinnoberrot, 6er-Block aus der linken oberen Bogenecke, mit breiten Bogenrändern, ungummiert. Eine seltene Einheit.
Abzug der 5 Ngr.-Platte mit ausgeschliffenen Wertziffern, zur Erstellung einer verstählten Druckplatte für die Werte zu ½ bzw. 1 Ngr. (Mi. 8 II bzw. 9 II), 2 ursprünglich zusammengehörende, aber getrennte Viererblöcke, einmal aus der linken unteren Bogenecke mit breiten Bogenrändern; der andere leichte Bugspur. Größte bekannte Einheiten dieser Probe.
Meinholdsche Farbproben vom Januar 1856: 1 Ngr., 7 Stück in verschiedenen Farben/Nuancen, dabei die später verausgabten. Ungummiert, ein Wert mit Neugummi (schlägt etwas durch). In dieser Komplettheit außerordentlich selten.
3 Ngr. auf gelb und 2 Werte 1 Ngr. auf rosa, teils gerissen statt geschnitten und etwas berührt, als Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag 1862, 1 Ngr. rosa, mit sauber auf- und nebengesetztem Doppelkreisstempel "DRESDEN 27/XII 61", als Brief der 2. Gewichtsstufe nach Winzig bei Breslau. Das Kuvert oben kleiner Einriss, die Marken nicht berührend. Eine einmalige Frankaturkombination.
3 Ngr. auf gelb im waagerechten Paar und 2 Einzelwerte 1 Ngr. auf mattgraurot, mit Nr. "2" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 21/II 60" auf Briefhülle nach Lund in Schweden, mit vorderseitigem Durchgangsstempel "HELSINGBORG 24 2 1860". Das Porto setzt sich zusammen aus 3 Ngr. Vereinsgebühr, 2 Ngr. dänischem Transit und 3 Ngr. schwedischem Porto. Die Frankatur teils berührt und durch Randklebung kleine Randmängel, sonst gute Erhaltung. Profi hat 10 Johann-Briefe nach Schweden registriert, keinen weiteren mit dieser Frankatur-Zusammensetzung.
3 Ngr. auf gelb, 1 Ngr. auf mattgraurot und 1851/63, 3 Pfg. grün, alle farbfrisch und voll- bis breitrandig, mit Nr. "85" und sauber nebengesetztem Einkreisstempel "WALDENBURG 14 JUL 58" auf nicht ganz komplettem Faltbrief (links oben etwas hinterlegt) nach Modena. Das Porto betrug 4 1/10 Ngr., die Portospitze konnte nur durch die 3Pfg.-Marke dargestellt werden. Die 2 rechten Werte unauffälliger Briefbug. Ein attraktiver und seltener Brief; es sind nur 2 weitere mit dieser Frankatur nach Modena registriert.
2 Ngr. auf blau und drei Einzelwerte 3 Ngr. auf gelb, 2 Werte winzig berührt, sonst alle voll- bis breitrandig und farbfrisch, mit Nr. “2” und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 3/XII 62" auf eingeschriebener Briefhülle der 3.Gewichtsstufe nach Elberfeld. Unauffällige Faltungen außerhalb der Frankatur (unten leicht getrennt), sonst einwandfrei. Eine äußerst seltene Frankatur; PROFI hat nur eine weitere registriert.
3 Ngr. auf gelb, mit Nr. "119" und Federkreuz, mit sauber nebengesetztem Ra3 "GRÜNA BEI CHEMNITZ 30 IX 61" auf kleiner Briefhülle nach Venedig, poste restante, und von hier nachgesandt nach Innsbruck, dafür von der österreichischen Post "15" Kreuzer taxiert. Offensichtlich wurde der Brief nicht abgeholt und zurückgesandt nach Grüna, hier insgesamt belastet mit "6" Ngr.Durch die Marke verläuft ein nicht störender waagrechter Briefbug. Ein interessanter und in dieser Form seltener Beleg im Wechselverkehr mit Österreich.
1863, Wappen ½ Ngr. gelborange, farbfrisch und allseits gut gezähnt mit fast zentrisch aufgesetztem DKr. “LENGENFELD 1…XI.67”, in einwandfreier Erhaltung. Ein außergewöhnlich schönes Exemplar mit dieser seltenen Farbe, doppelt sign. HK und Pröschold BPP sowie Fotoattest Vaatz BPP (2016)
3 Ngr. auf gelb, voll- bis breitrandig, mit Nr."32" und nebengesetztem Einkreisstempel "CAMENZ 20 FEB 59" als Nachsende-Frankatur auf komplettem Faltbrief, ursprünglich frankiert mit Preußen Glatter Grund 3 Sgr. orangegelb, unten etwas angeschnitten, sonst gut gerandet, mit klar aufgesetzter Nr. "953" und sauber nebengesetztem Ra3 "MINDEN BAHNHOF 17/2", adressiert an den sächsischen Landtagsabgeordneten Graf Cajus zu Stolberg-Stolberg auf Gut Brauna bei Kamenz und nachgesandt nach Schloss Gimborn. Ein attraktiver und seltener Brief in sehr schöner Erhaltung.
