388. Auktion
20. & 23.–28. März 2026 in Wiesbaden
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Seiten
3 Ngr. auf dunkelgelb , voll-bis breitrandig, mit Nr. "2" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 26 XI 61" auf Umschlag mit handschriftlichem Vermerk "hierauf 15 Ngr. bar eingezahlt", nach Königshain bei Görlitz. Die Frankatur setzt sich (wohl entsprechend der preußischen Gebühr nach dem ab 1.1.1861 gültigen Tarif) zusammen aus 2 Ngr. Inlandsporto und 1 Ngr. Mindestgebühr für die Bareinzahlung. Etwas unfrisch. Eine bei Sachsen äußerst seltene Portospezialität.
½ Ngr. auf grau, Type I, 6 Einzelwerte, mit 1 Ngr. auf mattgraurot, Type I, alle voll- bis breitrandig, mit Nr. "1" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "DRESDEN 6 6" auf Briefhülle nach Markneukirchen, mit Ausgabestempel. Durch die Frankatur verläuft ein unauffälliger waagerechte Bugspur. Eine in dieser Form einmalige Inlandsfrankatur.
½ Ngr. auf grau, Type I, 2 Einzelwerte, mit 1 Ngr. auf mattgraurot, Type I, letztere links etwas berührt, sonst soweit sichtbar alle voll- bis breitrandig, mit Nr. "10" und nebengesetztem Einkreisstempel "ANNABERG
31 7 58" auf Briefhülle nach Bautzen
1 Ngr. auf mattgraurot, Type I, voll- bis breitrandig, mit Nr. "1" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "DRESDEN 15 AUG 56" auf Zierbrief mit gedruckten violetten Blumenranken, nach Leipzig. Kleine Fremdbeschriftung, sonst einwandfrei. Signiert Rismondo BPP.
1 Ngr. auf mattgraurot, Type I, voll- bis breitrandig, mit klar aufgesetzter Nr. "15" und sauber nebengesetztem Einkreisstempel "ZITTAU 1/1 60" auf Zierbrief mit dekorativ geprägter und handkolorierter Borde (Kolorierung u.E. Zeitgerecht aber nicht sicher nachweisbar), nach Radeberg, mit Ausgabestempel. Ein außerordentlich attraktiver Neujahrs-Brief in sehr schöner Erhaltung.
1 Ngr. auf mattgraurot, Type I, rechts oben winzig berührt, sonst vollrandig, mit klar aufgesetzter Nr. “68” und nebengesetztem Einkreisstempel "KOENIGSBRUECK 5 OCT.56" auf 'Taufpatenbrief' nach Herrnhut. Leichte Faltungen außerhalb der Frankatur. Ein schönes Stück.
1 Ngr. auf mattgraurot, Type I, im Viererblock, farbfrisch, unten links leicht berührt, sonst vollrandig, ungebraucht mit Originalgummi. Schöne und sonst einwandfreie Erhaltung. Die Type I ist in ungebrauchter Erhaltung sehr selten; es gab – außer Makulatur und ungummierten Bogen in den Postarchiven – keine Restbestände. Größte ungebrauchte Einheit dieses Plattentyps; es ist nur eine weitere registriert.
½ Ngr. auf grau, Type I, senkrechtes Paar, voll- bis breitrandig, in Mischfrankatur mit Ganzsachenausschnitt 2 Ngr. blau, rund geschnitten, mit Nr. "37" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "FRANKENBERG 29 II 60" auf komplettem Faltbrief nach Frankfurt/Oder. Im Briefpapier senkrechte Büge außerhalb der Frankatur (rechts mit einigen Fleckchen), sonst einwandfrei. Eine in dieser Form einmalige Mischfrankatur.
Provenienz: Arnim Knapp (366. Heinrich Köhler-Auktion, 2018)
½ Ngr. auf grau, Type I, im 4er-Block, voll- bis breitrandig, mit Nr. "3" und nebengesetztem Einkreisstempel "DRESDEN NEUST.-BAHNH. 3 VI 59" auf kleinem Briefkuvert nach Sorau in Preußen, mit rückseitigem roten Bahnpoststempel "GOERLITZ-KOHLFURTH". Der Block leichte Aufklebeknitter, sonst einwandfrei. Eine außerordentlich seltene Block-Frankatur. Profi hat in der Type I nur 3 weitere registriert.
3 Ngr. auf gelb, waagerechter 15er-Block, dabei die linken 6 Werte mit Schmitz Druck, ungummiert, mit Annullierungsstrichen. Die rechten Werte rechts angeschnitten, sonst voll- bis breitrandig.
3 Ngr. auf gelb, voll- bis breitrandig, mit Nr. "2" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "DRESDEN 23 9" (1856) auf komplettem Faltbrief nach Mailand (bis 1860 im Postverein).
2 Ngr. auf blau, 2 Einzelwerte, zusammen mit waagerechtem Paar 1851/63, 3 Pfg. Grün, eine 2 Ngr. kurz berührt, sonst alle voll- bis breitrandig, mit Nr. 2 und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel Leipzig 12 1 63, auf Briefhülle über Thurn und Taxis nach Lyon. Der Name in der Adresse abgeändert, kleiner Teil Eingangsbeschriftung (teils weggekratzt), aber insgesamt schöne Erhaltung. Eine ganz ungewöhnliche Darstellung des 4 ½ Ngr.-Portos.
5 Ngr. ziegelrot und 2 Ngr. auf blau, zusammen mit 1851/63, 3 Pfennig grün, mit Nr. 2 und nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 29/9 57" auf komplettem Faltbrief über Triest nach Smyrna. Das Porto in das Osmanische Reich setzt sich zusammen aus 3 Ngr. Vereinsporto und 12 österreichische Kreuzer (= 4 2/10 Ngr.) Weiterfranko. Die Frankatur nicht ganz einwandfrei und Brief mit etwas Patina. Eine sehr seltene Frankatur vor der österreichischen Währungsreform; in die Türkei hat PROFI keine weitere solche Frankatur registriert.
2 Ngr. auf blau, unten rechts etwas berührt, sonst voll- bis breitrandig, mit Nr. "1" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "DRESDEN 15 AUG 58" auf langformatigem Streifband der 6. Gewichtsstufe nach Bautzen, mit Ausgabestempel. Senkrechte Faltungen außerhalb der Frankatur. Eine äußerst seltene überschwere Drucksache.
2 Ngr. auf blau im 4er-Block, die linke obere Marke oben teils minimal berührt, sonst voll- bis meist breitrandig, sauber entwertet durch Nr. “4” LEIPZIG BAHNHOF. Eine attraktive und seltene Einheit in sonst einwandfreie Erhaltung. PROFI hat nur 7 gebrauchte Viererblocks dieser Marke registriert.
5 Ngr., Farbstudie auf 4 Ausstellungsseiten mit 15 gebrauchten Einzelwerten, gebrauchtem Paar, ungebrauchtem Viererblock und 4 Einzelfrankaturen (je 2 in den Postverein bzw. nach England). 4 Fotobefunde Rismondo BPP
1 Ngr. auf mattgraurot, voll- bis breitrandig, mit sauber auf- und nebengesetztem Doppelkreisstempel "SCHWARZENBERG BAHNH. 10/V 63" auf Briefhülle nach Dresden. Ein auf Johann seltener Stempel.
1 Ngr. auf mattgraurot, voll- bis breitrandig, mit Nr. "131" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "WOLKENSTEIN 11/VIII 60" auf Briefkuvert nach Glauchau, hier neu frankiert mit ½ Ngr. auf grau, oben etwas berührt, mit Nr. "17" (zusätzlich auf der 1Ngr. abgeschlagen) und nebengesetztem Doppelkreisstempel "GLAUCHAU 12/VIII 60" nachgesandt nach Netzschkau. Ein interessanter und in dieser Form seltener Brief.
½
1 Ngr. auf mattgraurot im waagerechten 10er-Block aus der Makulatur, voll- bis breitrandig, entwertet durch roten Kreidestift und zusätzlich die seitlichen Wertziffern einzeln mit Federkreuzen durchgestrichen. In dieser Form sehr ungewöhnlich.
1 Ngr. auf mattgraurot im senkrechten 6er-Block, voll- bis breitrandig, ungebraucht mit Originalgummi. Eine äußerst seltene Einheit, nicht aus der Makulatur stammend.
3 Ngr. auf gelb im senkrechten 8er-Block, voll- bis breitrandig, ungebraucht mit Originalgummi. Eine äußerst seltene Einheit.
5 Ngr. ziegelrot, 40er-Bogenteil eines Andruckbogens mit dreiseitig breiten Bogenrändern; ungummiert und entwertet durch Farbstriche. Zwischen den Marken einmal senkrecht gefaltet. Ein interessantes Stück.
3 Ngr. auf gelb, voll-bis breitrandig, in Mischfrankatur mit Wappen 2 Ngr. blau, mit Nr. "9" und sauber nebengesetztem Rahmenstempel "ZWICKAU 11 IX 63" auf kleinem, recomandiertem Briefkuvert nach Venedig. Leichte Faltung außerhalb der Frankatur, sonst gute Erhaltung. Eine seltene Mischfrankatur; wir haben auf Brief nur eine weitere registriert.
3 Ngr. auf gelb und waagerechtes Paar 2 Ngr. auf blau, alle voll- bis breitrandig, mit Nr. "2" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 11 VIII 56" auf kleinem Briefkuvert über Preußen und Belgien nach Manchester.
3 Ngr. auf gelb, 2 Einzelwerte aus unterschiedlichen Auflagen, mit 2 Ngr. auf blau, bis auf winzige Stelle alle voll- bis breitrandig, mit Nr. "2" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 3 I 57" auf komplettem, portogerecht frankiertem Faltbrief über Preußen und Marseille nach Algier, Algerien. Die Frankatur war gelöst, einige Alters- bzw. Lagerungsspuren bereinigt. Eine außerordentlich seltene Destination; PROFI hat nur 2 weitere Briefe von Sachsen nach Algerien registriert.
3 Ngr. auf gelb, 1 Ngr. auf mattgraurot und ½ Ngr. auf grau, die 1 Ngr. einseitig berührt , sonst alle voll- bis breitrandig, , mit Nr. "91" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "KIRCHBERG 30 V 63" auf Briefhülle über Preußen nach Paris, nach der Portoreduzierung vom Juli 1858 portogerecht frankiert mit 2 Ngr. Vereinsporto und 2½ Ngr. Weiterfranko.
3 Ngr. auf gelb, oben berührt, sonst voll- bis breitrandig, mit Nr. "2" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 5 X 62" als gestattetes Teilfranko auf Briefhülle nach Zürich im 2.Schweizer Rayon, entsprechend für die schweizer Strecke nachbelastet mit "10" Rappen. Eine mit der Johann-Ausgabe seltene Teil-Frankatur.
3 Ngr. auf gelb, 2 Ngr. auf blau und ½ Ngr. auf grau, letztere voll- bis breitrandig, die anderen einseitig berührt, mit Nr. "1" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "DRESDEN 5 JUN 56" auf komplettem Faltbrief über Preußen nach Carpennes bei Lyon, Frankreich, portogerecht frankiert mit 3 Ngr. Vereinsporto und 2½ Ngr. Weiterfranko. Ein attraktiver und früher Auslandsbrief.
3 Ngr. auf gelb, in Mischfrankatur mit Wappen ½ Ngr. rotorange und 1 Ngr. rosakarmin, mit Nr. "24" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "WURZELN 27 VII 63" auf Briefhülle nach Paris. Frankatur kleine Mängel. PROFI hat nur 2 weitere Mischfrankaturen Johann/Wappen nach Frankreich registriert.
3 Ngr. auf gelb, 2 Einzelwerte, mit 2 Ngr. auf blau, teils leicht berührt, mit Nr. "4" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG BAHNH. 4/VI 60" auf Briefhülle nach Paris. Der Brief war für die 1. deutsche und 2. französischen Gewichtsstufe korrekt frankiert, fiel jedoch in die 2. Deutsche Gewichtsstufe (Vermerk links oben) und wurde damit in Frankreich als unfrankiert mit "24" decimen (ca. 19½ Ngr.) nachtaxiert.
3 Ngr. auf gelb, 2 Einzelwerte, abwechselnd geklebt mit 2 Ngr. auf blau, alle voll- bis breitrandig, mit Nr. "4" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG BAHNH. 4/VI 62" auf Briefhülle ohne Leitvermerk und Gewichtsangabe nach Tarare, Frankreich. Der Brief war für den Leitweg über Preußen korrekt frankiert für die 1. deutsche und 2. französischen Gewichtsstufe; das notierte Weiterfranko "2 ¼" unverständlich. Eine waagerechte Brieffalte außerhalb der Frankatur, etwas gestützt, sonst gute Erhaltung. Ein interessanter und attraktiver Brief.
3 Ngr. auf gelb, etwas berührt, mit Nr. "1" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "DRESDEN 15 AUG. 56" auf Briefkuvert mit innenseitig gedruckten Reklamen für u.a. Peitschen, Photographie, künstliche Zähne, etc. ("Couverts de Commercants"), nach Frankfurt/Main. Ein interessantes und seltenes Stück.
½ Ngr. auf mattgrau, 1 Ngr. auf graurot, 2 Ngr. auf blau und 3 Ngr. auf gelb und 1851/63, 3 Pfg. grün, als Streifen geklebt mit Nr. "2" und teils übergehendem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 8 JUN 63" auf Briefhülle der Seidenhandlung Berger & Voigt über die Schweiz nach Mailand, Königreich Italien, mit rückseitigem Schweizer Bahnpoststempel "ST.GALLEN-CHUR" sowie italienischem Schiffspoststempel "NATANTE COLICO-COMO" und Ankunftsstempel. Das Porto setzt sich zusammen aus 3 Ngr. Vereinsporto, 2 Ngr. schweizer Transit und 1 3/4 Ngr. italienischem Porto. Die Frankatur befindet sich in guter Bedarfserhaltung, teils leichte Schnittmängel, die 3 Pfg. mit leichtem Eckbug und 3 Neugroschen geringer Farbabrieb. Ein attraktiver Brief von größter Seltenheit; es sind nur 2 weitere 5-Farben-Frankaturen der Johann-Ausgabe registriert. Fotoattest Vaatz BPP (2018)
Provenienz: Renate und Christian Springer (371. Heinrich Köhler-Auktion, 2019)
1851, 3 Pfg. gelblichgrün im waagerechten Paar, allseits knapp- bis überrandig je mit Nummer “1” (Hofpostamt Dresden). Das farbfrische Paar hat unten in der Mitte einen kleinen Vortrennschnitt, der das Markenbild nicht trifft, ansonsten in tadelloser Erhaltung. Ein sehr schönes Paar mit dieser seltenen Farbe, Fotoatteste Pröschold BPP und Vaatz BPP (2018)
2 Ngr. auf blau im waagerechten Paar, voll- bis breitrandig, zusammen mit waagerechten Paar ½ Ngr. auf grau (rechts berührt und links etwas über den Rand geklebt) mit Nr. "1" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "DRESDEN 14/XI 60" auf kleinem Briefkuvert nach London.
2 Ngr. auf blau, rechts unten kurz an die Randlinie geschnitten, sonst voll- bis überrandig, mit klarer Nr. "114" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "EYLAU 22/I 63" auf Taufpatenbrief-Hülle nach Hayda. Ein sehr attraktives Stück in schöner Erhaltung.
