388th Auction
20 & 23–28 March 2026 in Wiesbaden
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Pages
1902, 20 Pfg. violettblau, postfrisch, in einwandfreier Erhaltung. Ein schönes Exemplar mit dieser seltenen Farbe, unsigniert mit Fotoattest Jäschke-L. BPP (2003)
1900, Reichspost 5 Pfg. als gezähnter Probedruck in Violettultramarin, ungebraucht, in tadelloser Erhaltung, unsigniert mit Fotoattest Jäschke-L. BPP (2021)
gezähnt 25:16: 1 M. karminrot, postfrisch, in tadelloser Erhaltung. In dieser Qualität eine sehr seltene Marke, unsigniert mit Fotoattest Jäschke-L. BPP (2916)
1902/12, Friedesdruck 5 M. grünschwarz/dunkelkarmin (Mittelstück gelblichrot quarzend), Randstück, postfrisch, in tadelloser Erhaltung, unsigniert mit Fotoattest Jäschke-L. BPP (2012)
Reichspost 5 M., Type I mit nur weißer Nachmalung, sauber gestempelt und in einwandfreier Erhaltung. Ein schönes Exemplar, Fotoattest Jäschke-L. BPP (2008)
gezähnt 26:17: 3 M. schwarzviolett, Randstück, postfrisch, farbfrisch und in tadelloser Erhaltung. Mit Altsignatur Ebel und Fotoatteste Jäschke BPP (1988) und Jäschke-L. BPP (2015)
Reichspost 5 M., Type I ohne Nachmalung, mit zwei sehr klaren Stempel-Abschlägen “HALSBRÜCKE 12.10.01”. Die farbfrische Marke ist bis auf etwas verkürzten Zahn links oben links in einwandfreier Erhaltung. Trotz dieser winzigen Einschränkung ein besonders schönes Exemplar dieser schwierigen Marke, Fotoattest Jäschke-L. BPP (2010)
1912, E.EL.P. 10 und 20 Pfg., ungebraucht, in tadelloser Erhaltung, unsigniert mit Fotoattest Jäschke-L. BPP (2015)
Kriegsdruck 3 M. schwarzviolettgrau mit 26:17 Zähnungslöchern, sauber gestempelt, in einwandfreier Erhaltung,, Fotoattest Jäschke-L. BPP (2007)
1912, Rhein/Main, Gelber Hund 1M. mit kopfstehendem Aufdruck, postfrisch, unsigniert und tadellos. Eine in dieser Erhaltung sehr seltene Marke, Fotoattest Jäschke-L. BPP (2025)
1912, Flugpost Rhein/Main Gelber Hund 1 M., postfrisch, in tadelloser Erhaltung, unsigniert mit Fotoattest Brettl BPP (2000)
1912, Flugpost Rhein/Main E.EL.P. 10 und 20 Pfg. jeweils mit Oberrand, postfrisch, in tadelloser Erhaltung, unsigniert mit Fotoattest C. Brettl (2008)
1915, Kriegsdruck 20 Pfg. violettultramarin, postfrisch, in tadelloser Erhaltung, unsigniert mit Fotoattest Jäschke-L. BPP (2001)
1905/13, Friedensdruck 50 Pfg. graulila/schwarz auf orangeweiß, farbfrisch, postfrisch, in tadelloser Erhaltung. In dieser Qualität eine äußerst seltene Marke, sign. Jäschke BPP und Fotoattest Jäschke-L. BPP (2019)
1902, 2 M. schwarzblau mit lateinischer Inschrift, 25:16 Zähnungslöcher, Randstück, postfrisch, in einwandfreier Erhaltung. Ein farbfrisches und sehr schönes Exemplar dieser seltenen Variant, doppelt signiert Dr. Wittmann und Fotoattest Jäschke-L. BPP (2020)
1915, Kriegsdruck 25 Pfg. rotorange/schwarz (metallisch glänzend) auf gelbweiß, postfrisch, farbfrisch und sehr gut gezähnt. Einer der schönsten Exemplare in tadelloser Erhaltung, unsigniert mit Fotoattest Jäschke-L. BPP (2009)
10 Mrd. auf 20 Mio. M. durchstochen im senkrechten 8er-Block je mit Stempel “STUTTGART 21.11.23” als tarifgerechter Mehrfachfrankatur auf Firmen-Vordruckbrief nach Basel. Die linke untere Marke schon fehlerhaft vor dem Aufkleben, ansonsten ist der Durchstich bei allen Marken gut und wie der Umschlag in einwandfreier Erhaltung. Mehrfachfrankaturen dieser Marken sind nicht häufig, in Verbindung mit größeren Einheiten sehr selten
1 Mrd. auf 100 M. grauviolett im senkrechten 5er- und 4er-Streifen sowie Einzelmarke je mit Stempel “LANDAU 12.NOV.23” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf Firmenvordruckbrief bis 20 g nach Burgneustadt, in einwandfreier Erhaltung. Interessante Mehrfachfrankatur vom Ersttag der neuen Portoperiode
Korbdeckel 50 Mrd. M. im waagerechten Paar und Einzelmarke sowie senkrechter Dreierstreifen 5 Mrd. auf 10 Mio. Mark gezähnt und 5 Mrd. M. durchstochen je mti Stempel “ENGER 30.11.23” als tarifgerechte Frankatur vorder- und rückseitig auf Paketkarte für ein 7 kg schweres Paket nach Berlin. Die Marken leicht unfrisch bzw. zum Teil gelöst, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Eine interessante und seltene Verwendung vom letzten Tag der Portoperiode, sign. Infla Berlin und Peschl sowie Fotoattest Oechsner BPP (2000)
1 Mrd. auf 100 M. violettpurpur im Viererblock, senkrechten Dreierstreifen und Paar sowie Einzelmarke je mit Stempel “BERGZABERN 15.NOV.23” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf Brief bis 20 g nach Aschaffenburg. Der Umschlag links mit einer Aktenlochung und zwei Marken mit verkürztem Eckzahn bzw. Eckzahnbug außerhalb des Markenbildes, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Bei dieser außergewöhnlichen Mehrfachfrankatur ohne Bedeutung, bisher sind nur ganz wenige Mehrfachfrankaturen mit dieser seltenen Farbe bekannt, eine der großen Seltenheiten der Inflation, Fotoattest Oechsner BPP (1993)
5 Mrd. auf 10 Mio. M. durchstochen im Viererblock mit Stempel “NEDLITZ 28.11.24” (Fehleinstellung, richtig 1923) als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf Brief bis 20 g nach Köthen. Der Umschlag mit Beförderungsspuren und Öffnungsfehler rückseitig, die rechte untere Marke mit Durchstichfehler rechts, ansonsten in guter Erhaltung. Mehrfachfrankaturen dieser Marke sind selten, in Verbindung mit dem Viererblock sind nur ganz wenige Briefe bekannt, Fotoattest Tworek BPP (2004)
5 Mrd. auf 2 Mio. M. lila mit Stempel “NÜRNBERG 17 19.NOV.23” als tarifgerechte Einzelfrankatur auf Firmenvordruckbrief bis 20 g im Ortsverkehr. Die Marke ist üblich gezähnt, der Umschlag ist in einwandfreier Erhaltung. Eine außerordentlich seltene Einzelfrankatur vom letzten Tag der Portoperiode, signiert Infla Berlin mit drei Monogrammen und signiert Winkler BPP mit Fotoattest (1997)
10 Mrd. auf 50 Mio. M. durchstochen mit Plattendruck-Oberrand “A” mit Aufdruck OPD Erfurt und drei Einzelmarken 10 Mrd. auf 50 Mio. durchstochen je mit Stempel “JENA 29.11.23” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf R-Brief nach Coburg mit Ankunftsstempel. Die Marken zum Teil mit Durchstichfehlern, die Marke mit Oberrand ist in einwandfreier Erhaltung, sign. Infla Berlin und Bechtold BPP
2 Mio auf 200 M. bräunlichrot, durchstochen, kpl. Bogen mit HAN "5515.23" und Druckerzeichen "Rätz", mittig zwischen der 6. und 7. Reihe angetrennt, postfrisch, jede Marke sign. Oechsner BPP
Korbdeckel 50 Mrd. M. gezähnt im senkrechten 6er-Block mit Stempel “BERLIN 30.1.24” auf Vordruckbrief, adressiert nach Stockholm. Ab dem 1.1.24 waren die Milliarden-Marken nicht mehr postgültig, sie wurden blau eingerahmt und der Brief mit Aufkleber “Unzureichend freigemacht…” (Klebespuren vom Zettel sichtbar) an den Absender zurückgegeben. Dann neue Aufgabe mit Rentenpfennig 10 und 20 Pfg. mit Stempel “31.1.24” nach Stockholm mit Ankunftsstempel. Eine Marke vom 6er-Block mit Eckzahnbug, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. In dieser Kombination selten
Korbdeckel 50 Mrd. M. durchstochen im Randpaar und zwei Einzelmarken, 50 Mrd. M. gezähnt im 6er-Block mit Unterrand und fünf Einzelmarken und angetrennter, senkrechter 8er-Block und waagerechtem Paar 10 Mrd. auf 20 Mio. M. sowie senkrechter 10er-Block 10 Mrd. auf 50 Mio. M. gezähnt aus der linken oberen Bogenecke mit Walzendruck-Oberränder mit Überdruck der OPD Stettin, jeweils mit Stempel “BERLIN W80 13.12.23” auf um 5 Pfg. überfrankiertem R-Brief bis 60 g nach Long Island, New York mit Ankunftsstempel. Die Marken zum Teil mit nicht ganz perfektem Durchstich bzw. kleine Bug -bzw. Knitterspuren, der Umschlag mit Beförderungsspuren im Rand. Trotz der Einschränkungen eine hochwertige Frankatur und in Verbindung mit den Marken mit Durchstich und der gezähnten Variante der 50 Milliarden-Wertstufe eine seltene Frankatur-Kombination, Fotoattest Weinbuch BPP (2008)
Korbedeckel 5 Mrd. M. durchstochen im Viererblock mit Unterrand und HAN “H 6308.23 24” in Mischfrankatur mit Rentenpfennig 3-20 Pfg. je mit Stempel “BORNA 7.12.23” als tarifgerechte Frankatur auf R-Brief der 2. Gewichtsstufe nach Charlottenburg mit Ankunftsstempel. Die Marken und der Umschlag sind in einwandfreier Erhaltung. Eine ungewöhnliche Frankatur-Kombination, Kurzbefund Oechsner BPP (2005)
Korbdeckel 50 Mrd. M. durchstochen im Viererblock und senkrechtem Paar jeweils mit Stempel “LANGENBERG 4.12.23” auf unterfrankiertem Firmenvordruckbrief der 2. Gewichtsstufe mit Tax-Stempel und Tax-Vermerk “0,30” nach Straßburg mit französischer Portomarke 30 C. mit Stempel “STRASSBPURG 8.12.23”. Der Umschlag mit senkrechter Faltung und rückseitig fehlt ein Teil der Verschlussklappe bzw. oben mit verklebtem Einriss, die farbfrischen Marken haben einen guten und vollständigen Durchstich und sind bis auf zwei leichte Zähnungsbüge in einwandfreier Erhaltung. Trotz der kleinen Einschränkungen eine in Verbindung mit dem Viererblock äußerst seltene Frankatur, ohne die Nachgebühr wäre es eine der ganz wenigen Mehrfachfrankatur mit dieser Marke, sign. Infla Berlin und Peschl sowie Fotoattest Oechsner BPP (2000)
Korbdeckel 50 Mrd. M. gezähnt im angetrennten 8er-Block, Viererblock und senkrechten Viererstreifen jeweils mit Stempel “ROHR (POMMERN) 7.12.23” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur vorder- und rückseitig auf Paketkarte für ein 4 kg schweres Paket nach Hamburg. Vorderseitig ist die rechte untere Marke fehlerhaft und leichte Papierreste unten, ansonsten in einwandfreier Erhaltung. Trotz der Einschränkung eine dekorative und äußerst seltene Mehrfachfrankatur mit 16 Werten, ProFi hat keine Mehrfachfrankatur mit mehr als 16 Marken registriert, sign. Infla Berlin und Peschl sowie Fotoattet Oechsner BPP (2000)
Korbdeckel 50 Mrd. M. gezähnt, acht Einzelmarken je mit Stempel “NEUWIED 4.12.23” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur vorder- und rückseitig auf Eilboten-Vordruckbrief nach Berlin mit Ankunftsstempel. Die rechte obere Marke mit Eckbug und der Umschlag ist dreiseitig geöffnet, ansonsten in guter Erhaltung. Eine dekorative und nicht häufige Mehrfachfrankatur mit acht Werten, sign. Infla Berlin mit drei Monogrammstempeln sowie Fotoattest Oechsner BPP (2000)
10 Mrd. auf 20 Mio. M. durchstochen mit Stempel “KONSTANZ 25.11.23” als tarifgerechte Einzelfrankatur auf Postkarte nach Delmenhorst. Die Marke mit gutem Durchstich ist wie die Karte in einwandfreier Erhaltung, sign. Infla Berlin und Peschl
Korbdeckel 50 Mia. M. gezähnt und 20 Mia. M. durchstochen in Mischfrankatur mit Aufdruckausgabe 10 Mia. auf 100 Mio. M. dunkelgrüngrau je mit Stempel “SAALFELD 29.11.23” als tarifgerechte Frankatur auf Firmenvordruckbrief nach Bern. Der Umschlag mit Beförderungsspuren im Rand und einmal senkrecht gefaltet, ansonsten in guter Erhaltung
Korbdeckel 50 Mrd. M. gezähnt im Viererblock und senkrechtem 8er-Block je mit Stempel “BONN 1.12.23” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur rückseitig auf R-Brief bis 20 g nach Rotterdam mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit Öffnungsfehler rückseitig, wenige Marken mit winzigen Zahnfehlern und die rechte untere Marke vom Viererblock mit kleinem Einriss, ansonsten in guter Erhaltung. Eine nicht häufige Mehrfachfrankatur dieser Marke mit 12 Werten vom Ersttag der Portoperiode, sign. Infla Berlin
Korbdeckel 50 Mrd. M. gezähnt, zwei senkrechte Paare je mit Stempel “IDAR 13.12.23” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf Vordruckbrief der 2. Gewichtsstufe nach Frankfurt. Der Umschlag und die Marken sind in einwandfreier Erhaltung, sign. Infla Berlin und Oechsner BPP
5 Mrd. auf 4 Mio. M. im Viererblock in Mischfrankatur mit Rentenpfennig 3-50 Pfg. jeweils mit Stempel “LEIPZIG 13 14.12.23” als tarifgerechte Frankatur auf R-Brief bis 60 g mit undeutlichem Versuchs-R-Stempel vom 14.12.23 und zusätzlichem R-Zettel “Leipzig 13” (war bei Auslandssendungen vorgeschrieben) nach New York mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit Beförderungsspuren im Rand und rechts mit Einriss, ansonsten in guter Erhaltung. Eine außergewöhnlich seltene Mischfrankatur aus Dezember 1923 mit fünf verschiedenen Werten bis 50 Pfg. der Rentenpfennig-Ausgabe, in dieser Form vermutlich einmaliger Brief, sign. Infla Berlin und Peschl
Korbdeckel 20 Mrd. M. gezähnt im Viererblock mit Schiffspost-Stempel “DSP LINIE HAMBURG-SÜDAMERIKA XXXI 2.12.23” auf Brief im Wechselverkehr nach Wien. Noch zum alten November-Tarif tarifgerecht freigemacht. Eine seltene Verwendung im Dezember 1923, der Umschlag mit Beförderungsspuren und Patina
