388th Auction
20 & 23–28 March 2026 in Wiesbaden
- Main catalogue (264) Apply Main catalogue filter
- Ship Mail to 1945 – The Friedrich Steinmeyer Collection (part II) (19) Apply Ship Mail to 1945 – The Friedrich Steinmeyer Collection (part II) filter
- Weimar and the Third Reich with variants, proofs and essays – The Nils Schmidt Collection (123) Apply Weimar and the Third Reich with variants, proofs and essays – The Nils Schmidt Collection filter
Pages
1942, Braunes Band 42 Pfg. als ungezähnter Probedruck in Schwarzsepia als Einzelabzug im Blockformat (120 x 72 mm) mit Bleistiftvermerken “27./4. 7632 Schmidt”, postfrisch und in einwandfreier Erhaltung. Signiert Jakubek und Ludin BPP mit Attest (1980)
1942, Europäischer Postkongress 12 Pfg. als Entwurf im Format 194 x 160 mm mit Bleistiftvermerk des Graphikers E. Meerfwald auf Pergaminpapier, sauber auf Unterlage montiert, in einwandfreier Erhaltung. Dieser mehrfarbige Entwurf wurde später nicht ausgeführt, eine dekorative und seltene Variante vom gleichen Entwerfer der endgültigen Ausgabe
1942, Braunes Band 42 Pfg. als ungezähnter Probedruck in Schwarz als Einzelabzug im Blockformat (124 x 85 mm) mit Bleistiftdatierung vom 30.4.42 auf Chromopapier ohne Gummierung, in einwandfreier Erhaltung. Einzelabzüge in Schwarz sind sehr selten, ProFi hat kein weiteres Exemplar registriert
1942, Braunes Band 42 Pfg. als gezähnter Probedruck in Schwärzlichgraubraun (2x) bzw. in Schwärzlichorangebraun (2x) auf Vorlagekarton-Teil. Die Farbproben haben leichte Patina, ansonsten in guter Erhaltung. In dieser Kombination hat ProFi keinen weiteren Vorlagekarton registriert, Fotoattest A. Schlegel BPP (2013)
1943, Ministerbuch “Europäischer Postkongress" (210x146mm), oben links mit Hoheitszeichen-Trockensiegel, rote Kordel, insgesamte 4 Seiten mit den Ausgaben “Europäischer Postkongress” sowie “Unterzeichnung des Übereinkommens…” mit Ganzsachenkarten. Dazu Hinweiskarte “…Herzlichen Dank für deinen Russensatz in der netten Aufmachung. Habt ihr die Hefte auch von der Staatsdruckerei Wien?”, dazu entsprechendes Büchlein mit Bütteneinband und roter Kordel, mit sowjetischen Briefmarken, gute Erhaltung
1942, Deutsches Derby 25 Pfg. als ungezähnter Probedruck in Schwarz mit geänderter Inschrift und Wertangabe als Einzelabzug im Blockformat (127 x 71 mm, oberer Rand abgetrennt) mit handschriftlicher Datierung vom 3.4.42" auf Chromopapier ohne Gummierung, in einwandfreier Erhaltung, signiert Bühler. In dieser Art sehr selten, ProFi hat kein weiteres Exemplar in dieser Art registriert
1942, Europäischer Postkongress 6 Pfg. als ungezähnte Andruckprobe auf dünnem Papier ohne Gummierung. Die Marke hat leichte Büge bzw. Knitterspuren, ansonsten in guter Erhaltung, Fotobefund Oechsner BPP (2013)
Condition
5Catalogue no.IIC
1874, Eisenbahn-Gebührenzettel der OPD Hamburg “Frei laut Entschädigungs-Conto” (2. Zeile Antiquaschrift) schwarz auf gelb, dreiseitig voll- bis breitrandig auf großem Briefteil mit Stempel “HAMBURG 7 *a 16.9.85” nach Harburg mit Ankunftsstempel. Der farbfrische Gebührenzettel ist bis auf den leichten Schnittfehler unten in einwandfreier Erhaltung. Trotz der Einschränkungen eine seltene Verwendung dieser OPD-Ausgabe, signiert Zenker BPP und Bleistiftsignatur Sergio Sismondo sowie Fotoattest Jäschke-L. BPP (2025)
Schlagenaufdruck 5 Mrd. M. im senkrechten 8er-Block und waagerechten 32er-Block jeweils mit Stempel “GREIFSWALD 11.12.23” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur vorder- und rückseitig auf Brief der 2. Gewichtsstufe nach Stralsund. Durch das Öffnen rechts ist der Umschlag etwas verkürzt und zwei Marken beschnitten, ansonsten sind die Marken bis auf zwei kleine Eckbüge in einwandfreier Erhaltung. Eine ungewöhnliche und seltene Mehrfachfrankatur mit 40 Marken, sign. Kurze
Schlangenaufdruck 10 Mrd. M. im waagerechten 10er-Block mit Stempel “RISCHENAU 29.12.23” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf Brief nach Falkenhagen. Der Umschlag mit senkrechter Faltung links und kleinen Randspuren bzw. rückseitig mit Öffnungsmängeln. Die Einheit ist bis auf wenige verkürzte Zähne, Druckstellen und leichten Bügen außerhalb des Markenbildes in guter Erhaltung. Eine interessante und seltene Mehrfachfrankatur, Fotoattest Weinbuch BPP (2000)
1905, Zähldienstmarken 2-25 Pfg. komplett mit Aufdruck “Specimen”, alles Randstück, postfrisch und in tadelloser Erhaltung, unsigniert mit Fotoattest Jäschke-L. BPP (2025)
Schlangenaufdruck 100 Mio. M., 100 Stück einzeln und in Einheiten je mit Stempel “BIESDORF 19.11.23” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur vorder- und rückseitig auf Brief bis 20 g mit anhängender Lasche nach Petershagen. Die Marken zum Teil fehlerhaft durch Randklebung und etwas stärkere Patina, ansonsten für so eine Massenfrankatur in guter Erhaltung. Eine außergewöhnliche und in dieser Form sicherlich einmalige Mehrfachfrankatur
Schlangenaufdruck 20 Mrd. M. im Viererblock und Einzelmarke je mit Stempel “LENNEP 14.12.23” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf Brief nach Burgsteinfurt. Die linke obere Marke ist fehlerhaft und der Viererblock rechts oben eckrund, ansonsten in guter Erhaltung. Trotz der Einschränkungen eine nicht häufige Mehrfachfrankatur, sign. Infla Berlin mit Mongrammstempel von Kobald, Nawrocki und Peschl sowie Eintrag im Seltenheitsverzeichnis mit Bescheinigung (1936)
1920, 15 Pfg. dunkelkarminbraun ungezähnt mit Unterrand, postfrisch mit leichtem Gummifleck, in einwandfreier Erhaltung, unsigniert mit Fotoattest Winkler BPP (2007)
1942/44, Partei-Dienstmarke 40 Pfg. mit Plattendruck-Oberrand mit Reihenwertzahl-Abart “46” statt “36”. Die postfrische Marke und der Oberrand ist in tadelloser Erhaltung, unsigniert mit Fotoattest D. Schlegel BPP (2025)
Condition
1Catalogue no.I
1874, Eisenbahn-Gebührenzetel “Frei laut Entschädigungs-Conto” schwarz auf gelb, allseits breitrandig, farbfrisch, ungebraucht mit Originalgummierung, in einwandfreier Erhaltung, Fotoattest APS (1993)
Condition
6Catalogue no.IIA2
1874, Eisenbahn-Gebührenzettel der OPD Breslau “Frei laut Entschädigungs-Conto” schwarz auf gelb, oben lupenrandig, ansonsten vollrandig mit winzig übergehendem Stempel “BRESLAU 5 *c 28.8.82” auf Faltbriefhülle nach Magdeburg mit Ankunftsstempel. Die Briefhülle ist verklebt und hat unten einen längeren Einschnitt bzw. senkrechte Faltungen. Trotz der Einschränkungen ein optisch ansprechender Brief. Dieser Gebührenzettel ist auf Brief außerordentlich selten, Fotoattest Jäschke-L. BPP (2014)
Schlangenaufdruck 200 Mio. M. (dunkel)olivbraun mit Stempel “BERLIN 17.11.23”. Die farbfrische Marke ist sehr gut gezähnt und in tadelloser Erhaltung. Eine der schönsten Exemplare dieser äußerst seltenen Farbe, sign. Bechtold BPP mit Fotoattest (2004)
1905, Zähldienstmarken 2-25 Pfg. komplett, postfrisch und in tadelloser Erhaltung, unsigniert mit Fotoattest Jäschke-L. BPP (2025)
1874, Eisenbahn-Gebührenzettel schwarz auf gelb, allseits breitrandig, postfrisch und in tadelloser Erhaltung. Ein besonderes schönes Exemplar und in dieser Qualität sehr selten, signiert Bühler und Fotoatteste Zenker BPP (1995) und Jäschke-L. BPP (2025)
Schlangenaufdruck 50 Mrd. M. im senkrechten Dreierstreifen und drei Einzelmarken jeweils mit Stempel “DORTMUND 10.1.24” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf R-Brief bis 20 g nach Hagen mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit leichten Randspuren, die Marken bis auf wenige Druckstellen bzw. Eckzahnbügen in einwandfreier Erhaltung. Eine äußerst seltene Mehrfachfrankatur dieser Marke auf R-Brief, in dieser Art hat ProFi keinen weiteren Brief registriert, sign. Infla Berlin mit Monogramm-Stempeln
1903/05, Zähldienstmarken 2-50 Pfg. je mit Aufdruck “Specimen” kpl., postfrisch, in tadelloser Erhaltung, unsigniert mit Fotoattest Jäschke-L. BPP (2012)
1922/23, umfangreiche, alte Ausstellungssammlung “Wiesbadener Regierungsmarken” mit vielen ungebrauchten und gestempelten Marken, ca. 140 Briefstücken und 24 Briefen u.a. Ortsbrief mit Zustellungsurkunde und einer Postkarte mit Mi.-Nr. 5Ia und 12IIb. Dabei alle drei Handstempel-Typen reichlich vertreten mit besseren Marken, Paaren und Einheiten, verschiedene Farben mit besseren sowie diverse Besonderheiten inkl. kopfstehenden und Doppel-Aufdrucken mit u.a. Unterrand-Viererblock Mi.-Nr. 16IIb auf Briefstück (sign. Schwarz), R-Brief mit Mischfrankatur Mi.-Nr. 12IIb mit 12 weiteren Werten und als Spitzenwert ein Briefstück mit Mi.-Nr. 22II mit Doppelaufdruck (1x kopfstehend!) und senkrechtes Paar 10Ia (sign. Schwarz und Kleeberg). Fast alle Marken sind in guter Erhaltung und haben fast durchgehend alte Signaturen. Der Sammlung liegt eine Urkunde der Internationalen Postwertzeichen-Ausstellung in Frankfurt A.M. 1926 bei. Ein empfehlenswertes Objekt
1923, 5 Mrd. auf 10 Mio. M. im Viererblock aus der rechten oberen Bogenecke mit Plattendruck-Oberrand und Überdruck der OPD Frankfurt, Viererblock 10 Mrd. auf 100 Mio. M., Unterrandpaar 5 Mrd. auf 4 Mio. M., Eckrandpaar und Einzelwert 2 Mrd. M. gezähnt und waagerechtes Paar 1 Mrd. M. gezähnt, jeweils mit violettem L1 “Regierung” und Stempel “FRANKFURT 29.11.23” auf etwas überfrankiertem R-Eilboten-Brief der 2. Gewichtsstufe im Ortsverkehr mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit kleinen Randspuren und senkrechter Faltung, die Marken bis auf einigen Eckzahnbug und zwei eckrunde Marken in einwandfreier Erhaltung. Trotz der kleinen Einschränkungen eine dekorative und in Verbindung mit dem Viererblock mit OPD-Oberrand eine äußerst seltene Frankatur, sign. Infla Berlin und Peschl
Korbdeckel 1 Mrd. M. mit L1 “Dienstmarke” im senkrechten 10er-Block mit Stempel “SCHWERIN17.11.23” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur rückseitig auf Brief bis 20 g nach Rostock. Der Umschlag mit leichten Beförderungsspuren, die Einheit in einwandfreier Erhaltung. Eine äußerst seltene Mehrfachfrankatur dieser Dienstmarken-Ausgabe
Korbedeckel 5 Mio. M. im senkrechten Paar jeweils mit violettem L1" Dienstmarke" und Stempel “WISMAR 27.10.23” als tarifgerechte Mehrfachfrankatur auf selbst gefertigten Briefumschlag bis 20 g nach Rostock. Der Umschlag mit senkrechter Faltung und Randspuren, die linke Marke mit Aufklebebug, insgesamt in guter Erhaltung, sign. Infla Berlin und Peschl
Korbdeckel 10 Mrd. M. und waagerechtes Paar 2 Mrd. M. gezähnt jeweils mit violettem L1 “Dienstmarke” und Stempel “PARCHIM 17.11.23” als tarifgerechte Frankatur auf Brief der 2. Gewichtsstufe nach Rostock. Der Umschlag mit kleinen Randspuren, die rechte Marke vom Paar rechts fehlerhaft (vor dem Aufkleben), ansonsten in guter Erhaltung. Trotz der Einschränkungen eine seltene Frankatur, sign. Infla Berlin und Peschl
1923, Korbedeckel 5 Mrd. M. gezähnt im senkrechten Paar sowie 1 Mrd. M. gezähnt im senkrechten Dreierstreifen und Einzelwert je mit violettem L2 “Dienst/Marke” und Stempel “HAGENOW 14.11.23” als tarifgerechte Frankatur auf Bief der 2, Gewichtsstufe nach Rostock. Der Umschlag unten mit waaagerechter Faltung, die Marken zum Teil mit verkürzten Zähnen und die rechte obere Marke mit Eckug, ansonsten in guter Erhaltung. Eine nicht häufige Frankatur, sign. Infla Berlin und Peschl
“DSP LINIE BREMEN-NEW YORK c 23.5.23” (D. Bremen) klar auf Ziffer 300 M. mit Wasserzeichen 1 auf Brief nach Bremen. Der Umschlag mit Randspuren
“DSP LINIE 11.11.22 *h” (D. Tanganyika) aptierter und sehr klarer Stempel auf waagerechtem Paar Ziffer 10 M. mit Wasserzeichen 1 auf Vordruckbrief “Hamburg-Amerika Linie” nach New York in einwandfreier Erhaltung
“DSP HAMBURG-AMERIKA-LINIE 29.8.23” (D. Toledo) klar auf Ziffer 3000 M. auf Vordruckbrief der Hamburg-Amerika Linie mit komplettem Absendervermerk “….z. Zt. Havanna /Cuba” nach New York. Der Umschlag mit leichten Beförderungsspuren
“DSP LINIE BREMEN-NEW YORK c 14.9.23” (D. Bremen), zweimal klar auf waagerechtem Paar Ziffer 100000 M. mit Wasserzeichen 2 auf Brief nach Magdeburg. Der Umschlag mit kleinen Randfehlern und diagonalem Bug unterhalb der Marken, diese zum Teil leicht unfrisch
“DASP BREMEN-NEW YORK D. BREMEN 17.2.32” etwas undeutlich auf Stephan 80 Pfg. auf etwas überfrankiertem R-Brief der 2. Gewichtsstufe mit R-Zettel “Deutsch-Amerian Seepost Bremen-New York” via New York nach Paris mit Ankunftsstempel. Der Umschlag mit stärkeren Randspuren und zweiseitig geöffnet (rückseitig Absender ausgeschnitten)
“DSP LINIE HAMBURG-SÜDAMERIKA XXXIII 24.11.22” (D. General San Martin) zweimal klar auf fünf Einzelwerten Posthorn 5 M. auf Foto-Ansichtskarte mit Text nach Wien in guter Erhaltung
“DSP OST-ASIATISCHE LINIE*a 18.3.22” mehrfach rechts klar auf Ziffer 100 M. und waagerechtes Paar Posthorn 40 M. auf Ansichtskarte “Norddeutscher Lloyd, Bremen” mit viel Text aus Colombo in die USA
“DSP LINIE HAMBURG-MEXICO III. 7.4.23” (D. Holstra) sehr klar auf Ziffer 300 M. mit Wasserzeichen 1 auf Vordruckbrief “Hamburg-Amerika Linie” nach Kassel. Der Umschlag mit kleinen Randspuren und unten mit kleinem Fleck, ansonsten in guter Erhaltung
