388. Auktion
20. & 23.–28. März 2026 in Wiesbaden
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Seiten
10 Ngr. milchblau im senkrechten Paar, unten noch voll-, sonst breitrandig, mit undeutlichem Nummernstempel. Einwandfrei. Signiert W. Engel
10 Ngr. blau, waagerechter 3er-Streifen und 2 Paare, abwechselnd geklebt mit Einzelstück 1 Ngr. auf mattgraurot, leicht berührt bis breitrandig, mit Nr. “1” DRESDEN auf Briefstück. Die linke Marke des Streifens und die 1 Ngr. unauffällig fehlerhaft, sonst bis auf leichte Knitterspuren schöne und ursprüngliche Erhaltung. Ein attraktives und außerordentlich seltenes Briefstück; die höchste registrierte Frankatur Sachsens.
10 Ngr. milchblau, allseits gut voll- bis überrandig, unten mit Teilen von Eckwinkel und Nachbarmarke, zusammen mit teils leicht berührter 2 Ngr. auf blau, beide mit klar aufgesetztem Nr. "68" und nebengesetztem Rahmenstempel "KÖNIGSBRÜCK 22/VI 61" auf Briefhülle der 4. Gewichtsstufe (vorderseitig Vermerk "3 3/10 Lt.") nach Frankfurt/Main, mit rückseitigem Distributionsstempel. Die Hülle minimal fehlerhaft, der Familienname in der Adresse unauffällig abgeändert, sonst einwandfreie und sehr schöne ursprüngliche Erhaltung. Eine äußerst seltene, hohe Frankatur im Postverein. Signiert Opitz.
10 Ngr. milchblau im senkrechten Paar, voll- bis breitrandig, mit Nr. "2" auf rekommandiertem Leinenkuvert der 6. Gewichtsstufe mit nebengesetztem kleinen Doppelkreisstempel "LEIPZIG 1 JUN. 57" nach Breslau, mit rückseitigen Ausgabestempeln. Das Kuvert ist rechts etwas umgefaltet; die Frankatur war gelöst und wurde gereinigt, sonst einwandfrei. Eine außerordentlich seltene hohe Frankatur und einzige registrierte Mehrfachfrankatur des Höchstwertes im Postverein. Fotoattest Vaatz BPP (2018)
10 Ngr. blau, glasiges Papier, allseits breitrandig, zusammen mit leicht berührter Wappen 3 Pfg. grün, beide mit DKr. "LEIPZIG 22 V 62", die 10 Neugroschen zusätzlich mit schwachem Nummernstempel, auf recommandiertem Briefkuvert über Baden, mit vorderseitigem "BADE-STRASB.", nach Lyon. Das Kuvert kleine Öffnungsmängel, sonst schöne und frische Erhaltung. Chargé-Briefe nach Frankreich sind außerordentlich selten, hier mit ganz ungewöhnlicher und nur noch 3mal registrierter Frankaturkombination. Signiert Drahn, Fotoattest Pröschold BPP (1988)
Provenienz: 'Court' (Robson Lowe 1965) 'Romanow' (1976), John Boker jr. (1987)
10 Ngr. milchblau und 1 Ngr. auf mattgraurot, beide voll-bis breitrandig, mit sauber aufgesetzter Nr. 4 und nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG BAHNH. 2..JUN.56" auf Briefhülle nach Paris, mit ausgewiesen Weiterfranko von "5" Ngr. Der Brief war für die 2. deutsche und 2. französische Gewichtsstufe korrekt frankiert, jedoch fiel der Brief mit "1¼ Loth" (vorderseitig notiert) bereits in die 3.französische Gewichtsstufe und war somit um 2½ Ngr. unterfrankiert, was jedoch nicht bemerkt bzw. beanstandet wurde. Ein interessanter und seltener überschwerer Brief. Signiert Opitz und Fotoattest Rismondo BPP (1993, ohne Behandlung der Unterfrankatur)
10 Ngr. milchblau, voll- bis meist breitrandig, mit Nr. "4" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG BAHNH. 11/IV 59" auf eingeschriebener Briefhülle der 2.Gewichtsstufe nach Basel im 1. Schweizer Rayon. Das Franco setzt sich zusammen aus 6 Ngr. Postvereinsgebühr, 2 Ngr. Reco-Gebühr und 2 Ngr. Schweizer Portoanteil (vorderseitig vermerkt). Eine in dieser Form äußerst seltene Einzelfrankatur. Fotoattest Rismondo BPP (1991), Qualitäts-Prüfungsbefund Maria Brettl (1994)
10 Ngr. milchblau und 2 Ngr. auf blau, beide voll- bis meist breitrandig, mit Nr. 2" und nebengesetztem DKr. Leipzig 27/IV 58, auf recommandirter Briefhülle der 2. Gewichtsstufe nach St. Imier im 2. Schweizer Rayon. Das Porto teilt sich auf in 6 Neugroschen Vereinsgebühr, 2 Neugroschen Reco-Gebühr und 4 Neugroschen Schweizer Portoanteil. Ein attraktiver und seltener Brief in sehr schöner Erhaltung.
Provenienz: Silvain Wyhler (356. Heinrich Köhler-Auktion, 2013)
10 Ngr. blau, voll- bis überrandig, unten mit Teil der Nachbarmarke, mit Nr. "4" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG-BAHNH. 30 X 60" auf Briefhülle der 2.Gewichtsstufe über Aachen und Belgien nach London. Eine sehr schöne und seltene Einzelfrankatur, erst möglich nach der Portoreduzierung zum 1.7.1859; PROFI hat nur 2 weitere registriert.
10 Ngr. milchblau, links mit der Randlinie geschnitten, sonst vollrandig, zusammen mit 2 Werten 2 Ngr. auf dunkelblau, mit Nr. ”2" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 12 VIII 58", auf eingeschriebener Briefhülle mit rotem "Recomandirt.", englischem "REGISTERED/Krone" und "PRUSSIA REGISTERED", nach London. Eine 2 Ngr. Briefbug im rechten Rand, sonst gute, ursprüngliche Erhaltung.
10 Ngr. im waagerechten Paar, unten und rechts teils leicht berührt (hier gerissen statt geschnitten), mit Nr. "2" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 29 VIII 58" auf eingeschriebenem Briefkuvert nach Moskau, mit rückseitigem Bahnpoststempel "LEIPZIG/BERLIN". Das Porto setzt sich zusammen aus 6 Ngr. Vereinsgebühr, 2 Ngr. Reco-Gebühr sowie dem russischen Portoanteil von 6 Ngr., welcher für die Rekommandation verdoppelt wurde. Eine außerordentlich seltene und attraktive Auslands-Frankatur. Fotoattest Rismondo BPP (2000)
Provenienz: 64. Corinphila-Auktion (1981)
10 Ngr. milchblau und 2 Ngr. auf blau, beide noch voll- bis breitrandig, mit Nr. "46" und sauber nebengesetztem Einkreisstempel "PLAUEN 21/2 59" auf Briefkuvert der 2.Gewichtsstufe nach Sankt Petersburg, mit rückseitigem Bahnpoststempel "LEIPZIG/BERLIN" und Ankunftsstempel. Ganz minimale Knitterspuren, sonst einwandfrei. Eine recht seltene Frankatur, von der kein halbes Dutzend nach Russland registriert sind. Fotoattest Rismondo BPP (1993)
10 Ngr. milchblau, voll-bis breitrandig, zusammen mit leicht berührter 3 Ngr. auf gelb (kleiner Randspalt), mit auf- und nebengesetztem Doppelkreisstempel "DRESDEN 14/II 63" auf eingeschriebenem Briefkuvert der 2.Gewichtsstufe nach Paris. Die portogerechte Frankatur setzt sich zusammen aus 4 Ngr. Postvereinsgebühr, 2 Ngr. Reco-Gebühr, 5 Ngr. französischem Porto sowie 2 Ngr. französischer Reco-Gebühr. Ein sehr seltener Brief. Signiert Georg Bühler und Fotoattest Rismondo BPP (2001)
5 Ngr. rostbraun, 2 Einzelwerte, zusammen mit 1 Ngr. auf mattgraurot, alle einseitig berührt, sonst einwandfrei und farbfrisch, mit Nr. "15" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "ZITTAU 28/1 58" auf eingeschriebenem Briefhülle der 3.Gewichtsstufe (ein Seitenteil fehlend) nach Wien. Eine im Postverein sehr seltene Portostufe und einmalige Frankaturkombination. Fotoattest Rismondo BPP (2012)
5 Ngr. lebhaftorangerot und 1 Ngr. auf mattgraurot, beide voll- bis breitrandig, mit Nr. “2” und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 3 VIII 60", auf Briefhülle mit handschriftlichem "Anhängend Muster o. Wert" nach Braunschweig. Eine schöne Frankatur der 2.Gewichtsstufe mit der seltene Nuance. Signiert Georg Bühler.
Provenienz: 209. Heinrich Köhler-Auktion (1973)
Vorlagestücke der Druckerei Meinhold für das Markenpapier, 6 verschiedenen Farben (dabei die später verausgabten), alle gummiert und durchstochen, mit aufgedruckten Zierrahmen, in waagerechten Paaren auf Karton aufgezogen (alle oben fest haftend). Ein Paar getrennt, sonst sehr gute und frische Erhaltung. Ein einmaliges Stück aus den Archivunterlagen des sächsischen Finanzministeriums.
5 Ngr. bräunlichrot im 4er-Block, farbfrisch und noch voll- bis breitrandig, mit 3 Einzelwerten 2 Ngr. auf blau in meist gutem Schnitt, mit Nr. "128" und nebengesetztem Einkreisstempel "SCHEIBENBERG 6 FEB. 63" auf recommandirtem Briefkuvert der 2. Gewichtsstufe über die 'Prussian closed mail' nach Round Top, Fayette County, Texas. Der Brief war nicht zustellbar (vorderseitig unklarer dead-letter-office-Stempel) und nach Sachsen retourniert, mit entsprechendem handschriftlichem Vermerk. Die linke obere Marke des Viererblocks kleiner Randspalt, sonst bis auf übliche leichte Beförderungspuren in sehr schöner Erhaltung. Ein Brief von größter Seltenheit; größte registrierte gebrauchte Einheit der 5 Ngr. und auf Brief nur ein weiteres Mal registriert. Fotoattest Rismondo BPP (2014)
3 Ngr. auf gelb im waagerechten 3er-Streifen, voll- bis überrandig, unten mit breitem Bogenrand, und in leuchtend frischer Farbe, zusammen mit etwas berührter ½ Ngr. auf grau sowie 1851/63, Wappen 3 Pfg. grün (kleiner Knitter mit unmerklichem kleinem Papierbruch), mit Nr. "2" auf komplettem Faltbrief von "LEIPZIG 17 XI 57" nach Bergen, Norwegen, mit Durchgangsstempeln des dänischen Oberpostamtes in Hamburg vom 18. und 20. November. Die Beförderung erfolgte über Dänemark und Schweden; das Porto setzte sich zusammen aus 3 Ngr. Vereinsporto, 2 Ngr. dänischem Transit, 2½ Ngr. schwedischem Transit sowie 2¼ Ngr. norwegischem Porto. Ein besonders attraktiver und mit dieser Frankatur einmaliger 'Winterbrief'.
Provenienz: Horst und Arnim Knapp (346. Heinrich Köhler-Auktion, 2011) ERIVAN (2020)
5 Ngr. ziegelrot und 2 Ngr. auf blau, erstere rechts oben minimal berührt, sonst beide voll- bis breitrandig mit Nr. "6" und zwei nebengesetzten EKr. von Zwickau vom 21. bzw. 22. August 1859, auf vollständigem Faltbrief über Triest nach Konstantinopel, mit schöner Adresse "Herrn Adolph Müller pr. Adresse chez Monsieur Vallaure, Confiseur de S. M. I. le Sultan". Der Brief war ursprünglich nur mit der 5 Neugroschen frankiert aufgegeben worden, jedoch das ungenügende Porto bei der Notierung des Weiterfrankos erkannt und der Brief mit handschriftlichem Vermerk "noch 2 gr." dem Absender zurückgegeben; am nächsten Tag wurde der Brief dann ordnungsgemäß frankiert wieder aufgeliefert und versandt. Rückseitig Transitstempel von Triest vom 25.8. und Ankunftsstempel vom 1.9.. Ein äußerst seltener und interessanter Brief in sehr schöner Erhaltung; PROFI hat nur einen weiteren Brief mit dieser Frankatur in die Türkei registriert .
Provenienz: ‘Cihangir’ (Corinphila, 2000) Silvain Wyler (356. Heinrich Köhler-Auktion, 2013)
5 Ngr. ziegelrot und 1 Ngr. auf mattgraurot, beide voll- bis breitrandig, mit Nr. "2" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG 3 V 62" auf Briefhülle nach Warschau. Ein attraktiver Brief, einmal nicht aus der Lesser-Korrespondenz.
5 Ngr. ziegelrot, 2 Ngr. auf blau und 2 Einzelwerte 1851/63,3 Pfennig grün, mit Doppelkreisstempel Dresden-NEUST. 25 V 62 auf Briefkuvert mit Leitvermerk "Über Baden und Frankreich", jedoch befördert über Preußen und Frankreich, nach Barrackpoor bei Calcutta. Der Brief war bei Aufgabe für den vorgesehenen Leitweg vollständig frankiert mit 9 9/10 Ngr. (Weiterfranko von 6 9/10 Ngr. korrekt notiert), jedoch zwei links klebend Werte (3 Pfennig und 2 Ngr.) bereits im deutschen Transit abgefallen. Bei Grenzübergang gestempelt mit "P. 36", Ra2 "Affranchisement insuffisante" und Taxstempel "FR. 2 F 16 C" (Strafporto pro Unze). Rückseitig diverse Transit- und Ankunftsstempel sowie “CALCUTTA STEAMLETTER Bg. Indian Do.”. Übliche Beförderungsspuren, das Kuvert außerhalb der Frankatur senkrecht gefaltet. Ein in dieser Form sicherlich einmaliger Brief mit äußerst seltener Destination.
5 Ngr. ziegelrot, 4 Einzelwerte, mit 2 Ngr. auf blau und ½ Ngr.auf mattgrau, mit Nr. "13" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "SCHNEEBERG 12/XII 60" auf Briefkuvert der 2. Gewichtsstufe nach Williamsburg bei New York und unzustellbar retour mit vorderseitigem Einzeiler "ADVERTISED" und rückseitigem roten Ra. "Am Bestimmungsorte nicht abgefordert". Der Brief war ursprünglich für die Beförderung mit der British Open Mail mit 27½ Neugroschen frankiert (eine 5 Ngr. unten links abgefallen), wurde jedoch ab Aachen als Prussian Closed Mail befördert, rückseitig entsprechender Weiterfranko-Vermerk über 22 Neugroschen. Zwei 5 Neugroschen durch Randklebung leicht fehlerhaft. Ein interessanter Brief.
5 Ngr. ziegelrot (links berührt und kleiner Randspalt) mit 1 Neugroschen graurot und ½ Neugroschen grau, mit Nr. "12" und nebengesetztem Einkreisstempel "FREIBERG 22/9 56" auf kleinem Briefkuvert über Bremen nach Kingston, Massachusetts, mit Durchgangstempel des Bremer Stadtpostamtes. Leicht unfrisch.
5 Ngr. ziegelrot im senkrechten Paar, mit 2 Ngr. auf blau, mit Nr. "1" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "DRESDEN 22 III 61" auf Briefkuvert über London, mit vorderseitigem Durchgangsstempel, nach Christiansted auf St. Croix, Dänisch- Westindien. Die Marken waren über den Rand des Kuverts geklebt (dieses oben etwas umgefaltet), daher entsprechend etwas fehlerhaft. Ein außerordentlich seltener und durchaus attraktiver Brief. Dänisch Westindien zählt zu den seltensten Destinationen für die altdeutschen Staaten; neben wenigen Briefen aus Hamburg und einem weiteren aus Sachsen haben wir keinen weiteren Brief mit dieser Destination registriert.
5 Ngr. ziegelrot, voll- bis breitrandig zusammen mit waagerechtem 3er-Streifen 3 Neugroschen auf gelb sowie jeweils 2 Einzelwerten 2 Neugroschen auf blau und 1 Neugroschen auf rosa, teils etwas berührt bzw. leicht fehlerhaft, durch die 1 Neugroschen-Werte waagerechter Briefbug, mit Doppelkreisstempel "DRESDEN NEUST. 19 VI 63" auf eingeschriebener Briefhülle der 2. Gewichtsstufe nach Warschau. Das Porto setzt sich zusammen aus 6 Neugroschen Vereinsgebühr, 2 Neugroschen sächsischer Reco-Gebühr sowie 12 Neugroschen russischem Porto einschließlich der Rekommandation. Eine spektakuläre und einmalige 4 Farben-20 Ngr.- Frankatur aus der bekannten Lesser-Korrespondenz.
5 Ngr. ziegelrot, senkrechtes Paar und Einzelstück und 2 Ngr. auf blau, alle teils leicht berührt, mit Nr. "1" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "DRESDEN 14 DEC. 59" auf kleinem Briefkuvert der 2. französischen Gewichtsstufe, über Baden und Frankreich an ein Mitglied des Schiffes 'Ferdinand Brumm' nach Batavia, Niederländisch Indien. Ein attraktiver und in dieser Form einmaliger Brief; Profi hat keinen weiteren von Sachsen nach Batavia über Frankreich registriert.
5 Ngr. ziegelrot, 2 Einzelwerte, zusammen mit 2 Einzelwerten 2 Ngr. auf blau und Einzelmarke ½ Ngr. auf grau, letztere rechts stärker angeschnitten, sonst meist gut gerandet, mit Doppelkreisstempel "DRESDEN NEUST. 23/IX 62" auf Briefkuvert über Belgien, England und die 'Overland Mail' nach Deniliquin im Staat Neusüdwales, Australien. Die 5 Ngr. etwas oxidiert, übliche, für diese Destination zu erwartende Beförderungsspuren, die Oberklappe des Kuverts fehlt. Ein außerordentlich seltener Brief; es sind nur 5 Briefe mit Johann-Frankaturen nach Australien registriert, nur ein weiterer über England. Fotoattest Rismondo BPP (2001)
1855, Probedruck der Druckerei Meinhold und Söhne, ½ Ngr., Einzelabzug in schwarz, im Design der vorangeganen Friedrich August-Ausgabe, im Blockformat auf weißem Japanpapier, ungummiert. PROFI hat in dieser Form kein weiteres Stück registriert.
1855, breitrandiger Einzelabzug der Stahlstichvorlage in neuer Zeichnung, ohne Wertziffern, auf Kartonpapier aufgezogen. Nur ein weiteres Stück registriert.
Probedruck ½ Ngr. auf dünnem grauen Pergamentpapier, kleine Beschädigung im Medion (wahrscheinlich durch ausgefallenen Fremdkörper)
Probedruck 3 Ngr. auf gelbem Kartonpapier, ungummiert. Nur 2 weitere Stücke registriert.
5 Ngr. ziegelrot, 2 Ngr. auf blau und 1851/63, Wappen 3 Pfennig grün, letztere minimal berührt, mit Nr. "8" und sauber nebengesetztem Doppelkreisstempel "CHEMNITZ 21 10" (1858) auf komplettem Faltbrief über Wien nach Konstantinopel, mit Ankunftsstempel des österreichischen Postamtes. Ein attraktiver und äußerst seltener Brief in sehr schöner Erhaltung; es sind nur noch 2 weitere Briefe in die Türkei vor der Währungsreform im November 1858 registriert.
5 Ngr. karminrosa, rechts oben mit der Randlinie geschnitten, sonst voll- bis breitrandig, mit Nr. "113" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "EBERSBACH 21/II 61" auf komplettem Faltbrief mit Durchgangsstempeln von Rumburg und Hermannstadt, nach Bukarest, mit Ankunftsstempel vom 28. Februar. Briefe in die Walachei sind äußerst selten; mit dieser Frankatur sind nur 2 weitere registriert.
5 Ngr. ziegelrot, voll- bis breitrandig, als Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag 1 Ngr. rot, beide Wertzeichen mit Nr. "2", mit nebengesetztem Doppelkreisstempel "LOCKWITZ 16/II 61" nach Frankfurt am Main. Das Kuvert außerhalb der Frankatur leichte waagerechte Faltung, sonst einwandfrei. Eine einmalige Frankatur Kombination; es sind nur 2 weitere Ganzsachen mit Zufrankatur einer 5 Ngr.-Marke registriert. Fotobefunde Rismondo BPP (2010) und Vaatz BPP (2018)
5 Neugroschen bräunlichrot, 3 Neugroschen auf gelb und 1851/63, Wappen 3 Pfennige grün, Letztere kurz gering berührt, sonst alle voll- bis breitrandig, als Zufrankatur auf Ganzsachenumschlag 2 Neugroschen blau, als Chargé-Brief der 2. französischen Gewichtsstufe von "LEIPZIG 21 VI 61" nach Paris, mit Transit- und Ankunftsstempeln. Die Frankatur war gelöst und zwei kleine Fehlstellen im Kuvert hinterlegt. Eine seltene und äußerst attraktive 4 Farben-Frankatur. Fotoattest Vaatz BPP (2018)
Provenienz: Renate und Christian Springer (371. Heinrich Köhler-Auktion, 2019)
5 Ngr. rostbraun (die sogenannte Fehlfarbe), 2 Einzelwerte, einer rechts oben kurz berührt, sonst beide voll- bis breitrandig, mit Nr. "4" und nebengesetztem Doppelkreisstempel "LEIPZIG-BAHNH. 23/I 58" auf eingeschriebener Briefhülle der 2. Gewichtsstufe nach Basel im 1. Schweizer Rayon. Eine attraktive und außerordentlich seltene Mehrfachfrankatur, PROFI hat keine weitere dieser Farbe registriert. Fotoattest Rismondo BPP (2003)
